Ziel EM-Titel: Yaglioglu zur Mini-Euro nach Montenegro

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Tigin Yaglioglu

HAMM - Der 23-jährige Hammer Tigin Yaglioglu reist am Dienstag mit der Deutschen Kleinfeld-Fußball-Nationalmannschaft zur Mini-Euro nach Montenegro, um in der Küstenstadt Herceg Novi von Mittwoch bis Sonntag um den Titel zu spielen.

Normalerweise geht der Student der Sporthochschule Köln auf dem Großfeld für den Oberligisten SSV Merten in der Mittelrheinliga auf Punktejagd.

Gut zu wissen

Weitere Informationen inklusive Link zum jeweiligen Live-Stream gibt es hier im Internet

Die deutschen Spiele:

Deutschland – Zypern (Do. 14 Uhr)

Lettland – Deutschland (Fr. 9 Uhr)

Deutschland – Russland (Fr. 22 Uhr)

Doch nun steht ihm ein großer Auftritt auf kleinem Feld bevor. Auf einem nur 40 mal 20 Meter großen Kunstrasen-Platz wird in Herceg Novi auf Handball-Tore gespielt.

Bei seiner ersten Kleinfeld-EM im vergangenen Jahr auf Kreta kam Yaglioglu als einer von vielen und ging als der Beste. Als Kapitän führte er sein Team zum überraschenden dritten Platz und wurde zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt (MVP).

„2013 waren wir noch krasser Außenseiter und wurden belächelt. Dieses Jahr sind wir die Gejagten“, erklärt Yaglioglu.

In der Vorrundengruppe der EM trifft das deutsche Team am Donnerstag und Freitag auf Russland, Lettland und Zypern. „Die Vorrunde wollen wir gut überstehen und ins Achtelfinale einziehen. Danach ist alles möglich“, zeigt sich der 23-Jährige optimistisch.

„Wir müssen aber aufpassen: Auf dem Kleinfeld kann jeder jeden schlagen“, so Yaglioglu. Klarer Favorit ist auch in diesem Jahr Rumänien, das bereits zweimal in Folge den EM-Titel holte.

Mit der Vorbereitung ist Yaglioglu zufrieden: „Insgesamt sind wir stärker aufgestellt als im letzten Jahr, haben drei bis vier gute Leute dazu bekommen.“

Großen Schritt nach vorne gemacht

Und auch Bundestrainer Marc Müller kann über die Vorbereitung nicht klagen: „Es war wichtig, diese Testspiele durchzuführen. Wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht und sind nun zuversichtlich. Allerdings wird jedes Turnier neu gespielt, der dritte Platz aus dem Vorjahr ist in Montenegro nichts mehr wert. Wir müssen eine neue Geschichte schreiben.“

Für Yaglioglu, der mit 14 absolvierten Länderspielen zu den erfahrensten Spielern im deutschen Kader zählt, wird die Mini-Euro kein Selbstläufer: „Es wird eine neue Situation sein, viele Mannschaften werden sich auf uns einstellen. Der Druck ist natürlich da, aber wir sind gut vorbereitet und können damit umgehen.“ - gru

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