Für die SGW zählt in der 2. Liga nur der Klassenerhalt

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So feierte die SGW im Juni die Rückkehr in die 2. Bundesliga. 

Hamm -  Es ist noch nicht einmal fünf Monate her, da feierte die SGW SC Rote Erde/SV Brambauer nach einem 11:9-Sieg Ende Juni über die WSG Oberhausen den Wiederaufstieg in die 2. Wasserball-Bundesliga. Jetzt aber, wenn die neue Spielzeit am kommenden Montag mit dem Heimspiel im Maximare (20.30 Uhr) gegen SV BW Bochum beginnt, muss sich das Team von Trainer Björn Blank wieder ganz hinten anstellen.

„Für uns zählt nur der Klassenerhalt. Wenn wir am Ende Siebter oder Achter werden, wäre das super“, sagt der Coach, ehe er hinzufügt: „Und das wird schwer genug.“

Denn in personeller Hinsicht muss die SGW mit dem fast identischen Kader auskommen wie in der vergangenen Saison. Lediglich die jungen Serben Filip Lilic (20 Jahre) und Djordje Milojkovic (21), die SGW-Akteur Vuk Vuksanovic nach Hamm gelockt hat, sind neu zum Team gestoßen. Hinzu kommen die A-Jugendspieler David Wessel, Philipp Scherzer, Marlon Müller und Torwart Felix Bartles. Zudem sollen die Akteure aus der B-Jugend am Training teilnehmen und langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden. Ansonsten setzt Blank auf das Team um die Routiniers wie Henning Kohle und Kristian Berg, das im Sommer die Rückkehr in die 2. Liga geschafft hatte. „Das heißt, wir haben wieder einen sehr dünn besetzten Kader und werden erneut damit zu kämpfen haben, dass Akteure arbeitsbedingt beim Training oder auch bei den Meisterschaftsbegegnungen nicht zur Verfügung stehen“, erklärt der Coach, der bei der SGW in sein drittes Jahr geht.

Bereits seit August befindet sich die Mannschaft im Training, hat zuerst in Sachen Grundlagenausdauer gearbeitet, ehe taktische Vorgaben einstudiert wurden. Dennoch wird das Team nach Meinung des 30-Jährigen noch Zeit benötigen, um in Form zu kommen und den Rhythmus zu finden. „Wichtig ist für uns jetzt erst einmal, dass es los geht“, sagt Blank. Allerdings hat die SGW in der Partie am Montag eine schwere Hürde zu überwinden. Denn die Bochumer landeten in der vergangenen Saison auf dem dritten Platz und gehören zu den Topteams der Liga. „Die Bochumer werden auch in diesem Jahr wieder oben dabei sein. Wir werden versuchen, das Beste herauszuholen“, betont der Coach, der aber weiß, dass andere Partien entscheidend sein werden im Kampf um den Klassenerhalt. So sieht er Lünen und Duisburg-Rheinhausen, die in der vergangenen Saison die beiden letzten Plätze belegt hatten und nur in der Klasse blieben, weil es keine Absteiger gab, als Hauptkonkurrenten in der zehn Mannschaften umfassenden 2. Bundesliga an.

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