HSV-Reserve in Emsdetten unter Wert geschlagen

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Sebastian Brzezon hatte sich einen besseren Einstand als alleiniger Cheftrainer gewünscht.

Emsdetten - Auf dem Papier stand am Ende eine klare 0:4 (0:2)-Niederlage im Landesliga-Auswärtsspiel bei der SpVg Emsdetten 05. Doch für die Reserve der Hammer SpVg war gestern im Salvus-Stadion auch nach Meinung von Trainer Sebastian Brzezon, der erstmals allein verantwortlich auf der Bank saß, mehr drin.

„Wir sind im ersten Durchgang nur schwer ins Spiel gekommen, haben uns dann nach der Pause gesteigert, aber leider unsere guten Chancen nicht genutzt“, ärgerte sich der HSV-Coach nach der Begegnung. Dabei vergab Yasin Tirgil in der 71. Minute sogar einen Foulelfmeter.

Die erste Halbzeit gehört allerdings klar den Gastgebern, die aber auch einige gute Möglichkeiten liegen ließen, oder zunächst am guten Hammer Schlussmann Robin Schimmig scheiterten. Erst in der 39. Minute fiel die verdiente Führung für die Münsterländer. Ugur Birdir bediente da Silva, der aus halbrechter Position abzog. Schimmig wehrte den Schuss zwar ab, doch der Ball landete direkt vor den Füßen von Isuf Asllani, der eiskalt vollstreckte. Asllani war es auch, der nur kurz darauf auf 2:0 erhöhte (42.). Pech für die Hammer, dass Thanuyen Markandersar in der vierten Minute der Nachspielzeit nur den Pfosten traf.

Doch dieser Aluminium-Treffer schien die Gäste wachzurütteln. Nach dem Seitenwechsel drängte die HSV, wollte sich längst noch nicht geschlagen geben. Doch Tirgil konnte nach Wiederbeginn aus spitzem Winkel Emsdettens Schlussmann Nico Menebröker nicht bezwingen. Die Rot-Weißen setzten jetzt die Emsdettener mächtig unter Druck, doch im Abschluss hatten die Gäste kein Glück. So scheiterte Ardian Ibrahimi aus halblinker Position am glänzend reagierenden Menebröker. Und es gibt Tage, an denen überhaupt nichts klappt. So muss sich Tirgil in der 71. Minute gefühlt haben, als er auch mit einem Foulelfmeter am Emsdettener Schlussmann scheiterte. Den Nachschuss setzte schließlich Ufuk Türkan an den Pfosten. Anstatt des möglichen Anschlusstreffers folgte die kalte Dusche. In der 81. Minute sorgte schließlich Asllani für das 3:0. Und als erneut Asllani nur kurz darauf mit einem Schuss aus 16 Metern seinen vierten Treffer markierte (83.), war die Begegnung endgültig gelaufen. „Wir müssen vor dem Tor einfach abgeklärter agieren. Man muss sich auch einmal selbst belohnen, wenn man bei einer Spitzenmannschaft wie Emsdetten etwas mitnehmen will.“

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