Handball

Wird dieser Spieler der Stavast-Ersatz beim ASV Hamm-Westfalen?

+
Goncalo Ribeiro könnte sich dem ASV anschließen.

Die Suche nach einem Ersatz für Ivar Stavast erweist sich für Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen als problematisch. Einen Kandidaten gibt es aber definitiv.

Hamm - „Jemanden zu finden, ist um diese Zeit natürlich schwierig“, sagt ASV-Coach Kay Rothenpieler. „Die meisten Spieler haben einen Vertrag. Aber wir beobachten den Markt, haben ein paar Akteure im Auge. Am Ende wird Franz Dressel entscheiden müssen, ob es wirtschaftlich machbar ist.“

Aktuell die besten Karten hat der Portugiese Goncalo Ribeiro. Der 22-Jährige hat beim Hammer Zweitligateam ein paar Einheiten absolviert und dabei einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. „Ihn zu verpflichten, wäre sicherlich eine Option. Er wäre eine gute Alternative zu Ivar Stavast“, sagt Dressel. „Ob es der Spieler wird, müssen wir aber gucken. Denn es gibt auch noch die eine oder andere Option.“

Einer für die Breite des Kaders

Für Rothenpieler wäre der in Lissabon geborene Rückraumlinke vor allem eine Verpflichtung für die Breite des Kaders. „Durch den Wegfall von Ivar haben wir da an Substanz verloren“, sagt der Trainer. „Goncalo ist ein guter Spieler, der insgesamt schon einen Tick reifer und weiter ist als Ivar. Er besitzt ein gutes Spielverständnis und macht nur wenig Fehler. Aber sicherlich ist er auch nicht der Topmann, der uns zum Aufstieg schießt.“

Eine Entscheidung, ob der Rechtshänder, der aktuell in der ersten österreichischen Liga für Handball Juri Union Leoben aktiv ist und davor über seinen Heimatverein Benfica Lissabon, den französischen Erstligisten Pontault-Combault Handball (2017 – 2018) und den nordmazedonischen Champions-League-Teilnehmer Metalurg Skopje (2018 – 2019) nach Österreich gekommen ist, unter Vertrag genommen werden kann, soll jedenfalls kurzfristig gefällt werden. „Bis Mittwochmorgen müssten wir diese treffen, wenn er am Samstag im Heimspiel gegen die HSG Konstanz dabei sein soll“, rechnet Dressel vor.

Spiekermann mittelfristig wohl keine Option

Mit David Spiekermann aus dem Oberliga-Team besteht zumindest noch eine Option, den frei gewordenen Platz im Kader kurzfristig zu besetzen. Mittelfristig scheint der Rückraumlinke aber erst einmal keine Option zu sein. „David war ja auch in Dresden dabei und soll weiterhin so oft wie möglich bei uns mittrainieren“, sagt Rothenpieler. „Aber er war zuletzt auch verletzt. Und aus der zweiten Mannschaft, die ja auch in der Oberliga an der Tabellenspitze steht, können wir auch die Spieler nicht dauernd abziehen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare