HSV will gegen Zweckel in Erfolgsspur zurück

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Gesprächsbedarf: HSV-Trainer Goran Barjaktarevic und Marco Martinovic warten seit sieben Spielen auf einen Sieg.

HAMM -  Seit sieben Spielen wartet der Fußball-Oberligist Hammer SpVg auf einen Sieg. Am Sonntag bietet sich der Mannschaft die nächste Chance, ihre schwarze Serie zu beenden. Zu Gast in der Evora Arena (15 Uhr) ist der untere Tabellennachbar SV Zweckel.

Beide Mannschaften haben in dieser Saison schon bessere Phasen durchlebt. Der Aufsteiger Zweckel holte in den zehn Begegnungen des neuen Jahres lediglich fünf Punkte. Der einzige Sieg 2014 gelang dem kampfstarken Team aus Gladbeck auf eigenem Platz gegen den SC Roland Beckum (3:2). Es folgten zuletzt Pleiten gegen den TuS Heven (1:4), die SpVg Erkenschwick (1:2) und den FC Rheine (0:2). Bei sieben Punkten Vorsprung auf den potenziellen Abstiegsplatz 16 benötigt das Team von Trainer Günter Appelt weitere Zähler, um einem kribbligen Saisonendspurt zu entgehen.

In Hamm soll Zweckel sie nicht bekommen. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Ich erwarte, dass alle meine Akteure eine Einstellung an den Tag legen, als ob es ihr letztes Fußballspiel ist“, fordert HSV-Trainer Goran Barjaktarevic. „Zweckel ist ein sehr unangenehmer Gegner, der bestimmt alles versuchen wird, um einen Punkt zu holen“ – Oder alle drei, wie im Hinspiel. Damals verschoss Daniel Schaffer beim Stand von 0:0 einen Elfmeter. Hinzu kamen fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen. Am Ende setzte sich der SV recht glücklich mit 2:0 durch.

Die Hammer SpVg erwartet ein ganz anderer Gegner als am Ostermontag. In Erkenschwick traf sie auf einen leichtfüßigen Gastgeber, der sich zum 4:1-Erfolg kombinierte. Zweckel ist dagegen nicht bekannt für filigrane Spielzüge. Die auswärts bislang selten erfolgreichen Gladbecker – zwei Siege, zehn Niederlagen – werden ihr Heil wohl in der Defensive suchen. „Ein Sieg ist für uns keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen ihn uns erarbeiten. Und zwar als Mannschaft. Wenn wir so auftreten wie zuletzt, werden wir nicht viel weiterkommen“, sagt Barjaktarevic, der vom Saisonziel einstelliger Tabellenplatz nicht abrückt.

Sebastian Krug könnte zum ersten Mal seit seiner unmittelbar vor dem Spiel gegen den SV Rödinghausen erlittenen Adduktorenverletzung wieder von Beginn an spielen. In Erkenschwick stand er im Kader, doch nach nur einer Woche Training kam ein Einsatz für ihn zu früh. Rouven Meschede wird auf dem Spielberichtsbogen nicht zu finden sein. Der Mittelfeldspieler zog sich am Mittwoch im Trainingsspiel einen Muskelfaserriss zu. - sst

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