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Wie reagieren die Hammer Eisbären auf die Calovi-Verletzung?

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Von: Rainer Gudra

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Eisbär Fabian Calovi verlässt, sichtlich angeschlagen, das Eis.
Eisbär Fabian Calovi verlässt, sichtlich angeschlagen, das Eis. © Robert Szkudlarek

Bei den Hammer Eisbären, Tabellen-Schlusslicht in der Eishockey-Oberliga Nord, bleiben die Verantwortlichen auch nach der neuerlichen Verletzung eines Leistungsträgers ruhig.

Hamm - „Wir reden seit drei Monaten davon, dass wir nur noch Spieler holen, die eine gewisse Qualität haben und uns weiterbringen“, sagte Manager Jan Koch am Montag. Jüngstes Beispiel: Artjom Alexandrov. Und daran ändere auch die Schulterverletzung bei Fabian Calovi nichts.

Der Verteidiger war am Sonntag bei der 0:3-Heimniederlage gegen die Tilburg Trappers nach einem harten Check des Kanadiers Brett Bulmer kurz vor dem Ende des zweiten Drittels sichtlich angeschlagen vom Eis gefahren und ins Krankenhaus gebracht worden. Er hatte sich das linke Schultergelenk ausgekugelt. „Fabian musste aber nicht dort bleiben, ich habe ihn später abgeholt“, berichtete Koch. Nun soll ein MRT-Termin in dieser Woche Klarheit über die genaue Schwere der Verletzung bringen. Am Ende des Spiels gegen die Niederländer hatte Trainer Jeff Job nur noch 14 Feldspieler inklusive des vergrippten Igor Furda auf seiner Liste – nicht einmal drei vollständige Reihen.

Maaßen und Hoppe könnten zurückkehren

Gegen die Hannover Scorpions am Freitag (20 Uhr, Wedemark) und am Sonntag (18.30 Uhr, Eissportarena Werries) gegen die Black Dragons aus Erfurt wird Calovi auf jeden Fall fehlen. Dafür machen sich Job und Koch Hoffnungen auf die Rückkehr von Stürmer Michel Maaßen und Verteidiger Jonas Hoppe, sodass sich die Lage zumindest minimal entspannen könnte. „Wir müssen einfach abwarten“, sagte Koch – und ergänzte mit einem Anflug von Galgenhumor: „Wir schauen, dass wir zu jedem Spiel möglichst viele Spieler aufs Eis kriegen.“

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