TuS Wickede souveräner Sieger in Soester Bördehalle

SOEST - Die TuS Wickede hat sich einen Platz in der Endrunde des Warsteiner Masters am 25. Januar gesichert. In der Soester Bördehalle setzte sich die Ohl-Elf im Finale mit 5:0 gegen die SF Soest-Müllingsen durch. Der unterlegene Finalist qualifizierte sich genau wie der drittplatzierte FC Sarajevo Bosna für die Lucky-Loser-Runde am 24. Januar in Werl.

Am Ende eines langen Turniertages in Soest war die Luft nicht nur auf den fast leeren Zuschauerrängen ein wenig raus, auch bei Endspielteilnehmer SF Soest-Müllingsen ging nicht mehr viel. Die TuS Wickede hatte leichtes Spiel, machte bereits in der ersten der beiden siebenminütigen Halbzeiten alles klar. Marko Kampmann brachte die Ohl-Elf unter den Augen von Co-Trainer Ralf Jolk, der Chefcoach Markus Anders vertrat, in Führung. Nur ein paar Sekunden später war es Falk Hornburg, der eine klasse Vorlage von Fabian Hendriks verwertete. Im weiteren Spielverlauf schraubten schließlich Sezgin Bektas per Doppelpack und Ufuk Topcu das Ergebnis auf 5:0.

Warsteiner Masters Halle Soest

Die beiden Finalisten hatten sich bereits zu Beginn der Zwischenrunde getroffen. Diese Partie verlief deutlich spannender. Erst in der Verlängerung hatte Kampmann die Wickeder erlöst. Anschließend setzte sich die Ohl-Elf mit 3:0 gegen Oberense durch und bezwang auch den stark aufspielenden Dortmunder A-Ligisten FC Sarajevo Bosna 1:0 nach Verlängerung.

Steiniger Weg für die Sportfreunde

Der Weg der SF Soest-Müllingsen verlief dagegen deutlich holpriger und vor allen Dingen anstrengender, schließlich musste die Mannschaft von Trainer Christoph Linstaedt nach schwacher Vorrunde durch die Qualifikation am frühen Sonntagnachmittag. In dieser reichte es zu Platz zwei hinter Sarajevo Bosna und knapp vor dem TuS Bremen und dem SC Neheim, der allerdings auch nur mit seiner A-Liga-Mannschaft angetreten war.

Nach der knappen Auftaktniederlage gegen Wickede setzte sich das Linstaedt-Team mühelos gegen C-Ligist Scheidingen mit 4:0 durch. Anschließend gewannen sie eines der spannendsten Turnierspiele gegen den TuS Bruchhausen. Jerome Plaßwilm hatte den Soester A-Ligisten früh in Führung gebracht, doch 25 Sekunden vor Schluss glich Bruchhausen aus.

Klaus Pfeifer Held im Neunmeterschießen

 

In der Verlängerung dann das umgekehrte Bild. Zunächst gingen die Bruchhauser in Front, im Anschluss glich Samir Martinovic zum 2:2 aus. Im Neunmeterschießen avancierte SF-Schlussmann Klaus Pfeifer zum Helden. Nach der folgenden Partie gegen den SV Westfalia Soest fiel der Jubel noch größer aus. Daniel Nischt hatte bereits in der dritten Minute das einzige Tor erzielt.

Für den SV Westfalia war die Zwischenrunde bereits denkbar schlecht angefangen. Im ersten Spiel unterlag die Hötte-Elf trotz Führung mit 1:3 gegen Sarajevo Bosna. In diesem Spiel hatte Keeper Marius Lage zudem für das Fangen des Balles außerhalb des Strafraums Rot kassiert. Die souverän agierenden Unparteiischen Christian Lambrette und Marcel Voß erlebten ansonsten jedoch ein weitestgehend ruhiges Turnier. 

- ks

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