Auch das Wetter spielt mit: Grünes Licht fürs Derby

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Lange Schlangen an den Kassenhäuschen dürften sich auch am Samstag wieder bilden, wenn am Papenloh das Oberliga-Derby zwischen Westfalia Rhynern und der Hammer SpVg stattfindet.

HAMM - Viel Sonne, kaum Wolken und kein Niederschlag – das sind die Wettervorhersagen für die kommenden Tage. Und damit ist klar: Das mit Spannung erwartete Stadtderby in der Fußball-Oberliga am Samstag (17.30 Uhr) zwischen dem SV Westfalia Rhynern und der Hammer SpVg am Papenloh wird stattfinden.

„Damit hatten wir vor ein paar Tagen nicht gerechnet. Aber so ist es jetzt umso schöner“, freut sich Dirk Neumann, Fußball-Abteilungsleiter der Westfalia. Denn durch die Austragung des Heimspiels am 16. Februar gegen die SpVgg Erkenschwick (0:0) hatte der Platz enorm gelitten. Tiefe Löcher, viele Unebenheiten „säten“ anschließend die Spielfläche.

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Im Oberliga-Derby am Samstag "geht's zur Sache"

„Noch vergangene Woche sah es nicht so aus, dass die Partie gegen die HSV ausgetragen werden kann. Denn der Rasen war schon arg ramponiert“, betont Neumann. Doch das gute und trockene Wetter in dieser Woche haben geholfen, dass sich der Platz erholt hat und am Samstag bespielbar sein wird. „Durch die Hilfe der Sonne ist der Rasen wieder fit“, meint der Abteilungsleiter, der sich nun auf das Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen freut: „Wir haben fast die komplette Mannschaft zusammen.

Und auch von der Tabellenkonstellation scheint es spannend zu werden, denn die beiden Mannschaften sind als Zehnter und Elfter nur einen Platz voneinander getrennt. „Das sind die besten Voraussetzungen für eine tolle Partie“, sagt Neumann.

Daher rechnen die Rhyneraner wieder mit einer stattlichen Kulisse. Da der Sportplatz „Am Papenloh“ allerdings nur für 700 Zuschauer frei gegeben ist, hat der Verein wie im August 2012 beim 4:0-Heimerfolg über die HSV bei der Stadt wieder um eine Ausnahmegenehmigung nachgefragt. „Wir rechnen mit 1000 bis 1500 Fans“, erklärt Neumann.

Damit es rund um den Sportplatz zu keinen chaotischen Verhältnissen kommt, haben die Westfalia-Verantwortlichen einige Vorkehrungen getroffen. Den Autofahrern steht der Schotterparkplatz unterhalb der Sportanlage Tünner Berg zur Verfügung, dort können 300 Pkw Platz finden. „Wir bitten alle, diese Fläche zu benutzen und nicht die Straßen rund um den Sportplatz zuzuparken“, betont Neumann, der darauf hinweist, dass die Straße vor dem Haupteingang des Stadions gesperrt und daher nicht befahrbar sein wird: „Wir wollen nicht, dass ein Verkehrschaos entsteht.“

Vereinsmitglieder aus der Jugend und Alte-Herren-Abteilung werden als Ordner fungiern und die Autofahrer zu möglichen Parkplätzen weisen. Dennoch appelliert der Abteilungsleiter an alle Zuschauer aus Rhynern, zu Fuß zu kommen, und an all die, die aus Hamm anreisen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Damit es auch beim Einlass zu keinem Durcheinander kommt, wird neben der Kasse am Haupteingang auch der Durchlass am Gästeblock geöffnet. Im Stadion wird es allerdings keine Trennung der Fans beider Lager geben. „Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass es da nichts zu befürchten gibt und dass es wohl wieder gesittet ablaufen wird“, erläutert Neumann – und fügt hinzu: „Wir freuen uns nun alle auf ein friedliches und spannendes Derby.“ –pad–

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