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Westfalia will makellose Heimbilanz gegen Preußen Münster II ausbauen

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Von: Patrick Droste

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Brian Wolff (rechts) hatte beim 4:1-Sieg in Erndtebrück ein starke Leistung im Mittelfeld abgeliefert.
Brian Wolff (rechts) hatte beim 4:1-Sieg in Erndtebrück ein starke Leistung im Mittelfeld abgeliefert. © Carsten Loos

Der SV Westfalia Rhynern ist vor dem Oberliga-Heimspiel am Sonntag gegen den SC Preußen Münster II in dieser Saison am Papenloh noch ungeschlagen. Das soll auch so bleiben.

Hamm - Es ist eine Bilanz, wie sie besser nicht sein kann: makellos, ohne einen schwarzen Fleck und beachtlich. „Diese Serie wollen wir natürlich weiter ausbauen“, sagt Michael Kaminski, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern, der mit seinem Team in dieser Saison zuhause noch keinen einzigen Punkt abgegeben hat. 21 Treffer hat die Elf vom Papenloh dabei erzielt, nur drei Gegentore kassiert – klar, dass die Vorfreude bei den Rhyneranern vor dem nächsten Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die Reserve des SC Preußen Münster groß ist.

„Das ist natürlich ein schönes Gefühl. Denn diese Ausbeute ist schon außergewöhnlich, denn mehr geht nicht. Von daher können wir der Aufgabe auch ein wenig entspannt entgegenblicken – auch wenn wir wissen, dass es wieder schwer wird“, stellt der Coach der Westfalia klar.

Zwei Trümpfe in der Offensive

Aber die Heimstärke ist nicht der einzige Trumpf, den der Tabellenfünfte gegen die Regionalliga-Reserve aus Münster ausspielen will. Mit Eduard Probst (11 Treffer) und Hakan Sezer (10) hat Rhynern zwei überaus torgefährliche Offensivakteure in seinen Reihen, die zusammen deutlich mehr als die Hälfte der bislang erzielten Westfalia-Tore (33) markiert haben. „Das ist natürlich super, was die in dieser Saison für eine Ausbeute haben“, freut sich auch Kaminski über die Treffsicherheit der beiden Akteure, meint aber gleichzeitig auch: „Obwohl wir als Mannschaft jede Woche Umstellungen haben, hat das Team seine Leistung gebracht. Nicht nur die vermeintlichen Stammkräfte, auch die Jungs, die von der Bank reinekommen sind, waren immer da, so dass wir nie einen Qualitätsverlust hatten. Daran sieht man, wie gefestigt unsere Mannschaft ist.“

„Auf einem sehr guten Weg“

Und daher wollen die Platzherren am Sonntag einen weiteren Dreier landen, damit ihre gute Position im Vorderfeld der Tabelle festigen und dafür sorgen, dass der Abstand zu Platz elf weiter ausgebaut wird. Denn nur die besten zehn Teams schaffen nach der Hinserie den Sprung in die Aufstiegsrunde. Aber die Rhyneraner blicken nicht nur zurück, sondern haben als Fünfte auch die vier Teams vor sich im Visier, wollen nur zu gerne noch weiter nach vorne kommen und sich möglichst lange alle Optionen offen halten. „Wir haben bis zur Winterpause noch vier Spiele, da wollen wir erst einmal das Polster nach unten ausbauen“, betont Kaminski. „Aber wenn wir weiter so beständig punkten, dann wird die Mannschaft die Richtung automatisch vorgeben. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Ein wenig ärgerlich findet es Kaminski nur, dass die Westfalia die vier über ihr stehenden Teams allesamt auswärts bespielen muss. In Wattenscheid und Gütersloh gab es bereits zwei Niederlagen, die Partie in Kaan-Marienborn und bei der U21 des SC Paderborn 07 stehen noch an. „Ob es dann so kommen wird, dass wir die dann in der Aufstiegsrunde automatisch alle zuhause haben, wissen wir ja auch noch nicht. Ich denke eher, dass es am Ende aufgeteilt wird mit fünf Heim- und fünf Auswärtsspielen.“

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