Rhynern kassiert im dritten Testspiel die dritte Niederlage

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Mit dem 0:3 gegen Wiedenbrück wurde Rhynern unter Wert geschlagen.

HAMM -   Fußball-Oberligist SC Westfalia Rhynern kassierte am Mittwochabend auf dem Kunstrasenplatz am Tünner Berg im dritten Testspiel des Jahres die dritte Niederlage.

Das 0:3 (0:2) gegen den vom früheren HSV-Spielertrainer Theo Schneider betreuten Regionalliga-Vertreter SC Wiedenbrück 2000 fiel am Ende aber zu hoch aus, denn über weite Strecken der Begegnungen hielten die Platzherren gut mit. Daher war Westfalia-Coach Björn Mehnert nach dem Schlusspfiff nicht unzufrieden: „Wiedenbrück hatte zwar mehr vom Spiel, doch von der Anzahl der Chancen war das ausgeglichen“, betonte der Coach. „Aber der SC hat eine andere Qualität, bestraft jeden kleinen Fehler sofort.“ Auch der Stand der Vorbereitung machte den Unterschied. „Wir sind gerade einmal im ersten, Wiedenbrück schon im letzten Drittel“, sagte Mehnert.

Die Ausfallliste bei den Gastgebern war lang. Lennard Kleine (Magen-Darm-Probleme), Dennis Rödel und Mathieu Bengsch (beide Grippe) fehlten ebenso wie Burak Yavuz (Knie). Dennis Idczak, Sergej Petker und Max Wagener stehen derzeit ohnehin nicht zur Verfügung. Dennoch konnte der Oberligist zur Pause sechsmal wechseln. Zu diesem Zeitpunkt führte Wiedenbrück etwas schmeichelhaft mit 0:2, denn Rhynern war im ersten Durchgang durchaus gleichwertig, besaß sogar die besseren Chancen. So vergab Felix Bechtold in der Anfangsphase völlig freistehend, zudem forderte der Gastgeber nach einem Foul an Adem Cabuk Elfmeter, der aber nicht gegeben wurde. Der Regionalligist nutzte nach einer halben Stunde einen unnötigen Ballverlust von Tobias Urban vor dem eigenen Strafraum zum 0:1 durch Kamil Bednarski. Nachdem auf der Gegenseite auch Bilal Yavuz das Leder völlig unbedrängt nicht im Tor unterbrachte, erhöhten die Ostwestfalen durch Wojciech Pollok (36.) auf 0:2.

Durch die zahlreichen Auswechselungen auf beiden Seiten zur Halbzeit war der Spielfluss dahin, und die Begegnung verflachte deutlich. Es gab nur noch wenig Chancen auf beiden Seiten, und wenn überhaupt, dann meist durch Fernschüsse. Erst vier Minuten vor dem Ende der Partie erzielte der SC Wiedenbrück den Treffer zum 0:3-Endstand. Allerdings nur durch einen Elfmeter, den Westfalia-Schlussmann Marcel Klemmer verursachte hatte. Zunächst wehrte der Keeper den Strafstoß von Pollok reaktionsschnell ab, doch im Nachsetzen war Pollok schließlich erfolgreich. - WA

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