Fußball

Westfalia Rhynern will zuhause den ersten Dreier einfahren

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Hakan Sezer zeigte beim Sieg in Rheine viel Spielfreude.

Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Wattenscheid  und dem 3:1 in Rheine will der SV Westfalia Rhynern nun zuhause gegen den ASC 09 Dortmund dreifach punkten. 

Hamm - In der vergangenen Saison hatte der SV Westfalia Rhynern bis Anfang März warten müssen, ehe der erste Auswärtssieg eingefahren war. Jetzt schaffte die Mannschaft von Trainer Michael Kaminski dies bereits im zweiten Spiel der Fußball-Oberliga mit dem 3:1-Erfolg beim FC Eintracht Rheine am vergangenen Wochenende. „Das hat sich sehr gut angefühlt, war nach der starken Leistung von uns aber auch verdient“, meint der Coach, der nun hofft, dass das Warten auf den ersten Heimsieg jetzt auch schnell vorbei sein wird. Zum Auftakt hatte sich die Westfalia gegen die SG Wattenscheid 09 durch zwei späte Gegentreffer mit einem 2:2 zufrieden geben müssen, jetzt wollen die Rhyneraner unbedingt am Sonntag (15 Uhr) gegen den ASC Dortmund vor heimischem Publikum dreifach punkten. „Wir wollen es zuhause richten und mit einer couragierten sowie engagierten Leistung den Sieg einfahren. Mit diesem Selbstbewusstsein werden wir in die Begegnung gehen“, so Kaminski.

Die Leistung in Rheine hat der Westfalia jedenfalls viel Mut gemacht. Und war für Kaminski ein gutes Zeichen. „Denn wir als Trainerteam haben gemerkt, dass die Jungs gut zuhören und unsere Vorgaben entsprechend umsetzen“, meint der Coach, der aber auch sehr zufrieden damit war, dass sich seine Mannschaft trotz der Ausfälle von Patrick Franke und Lennard Kleine (beide gesperrt) als kompakte Einheit präsentiert hatte. „Es gab keinen Leistungsabfall. Die Spieler, die im Laufe der Partie reingekommen sind, haben sich toll eingefügt. Da war ich sehr stolz drauf“, sagt Kaminski, der aber ebenfalls die mannschaftliche Geschlossenheit gegen Wattenscheid lobt: „Wir waren in beiden Spielen das bessere Team und haben daher zurecht vier Punkte geholt. Das sollte uns Mut machen für die kommenden Aufgaben.“

In der Tat haben die Rhyneraner in den nächsten zwei Wochen ein hartes Programm vor der Brust. Nach der Partie gegen den ASC geht es am Mittwoch zur U21 des SC Paderborn 07. Anschließend stehen am Sonntag die Heimpartie gegen Schermbeck, am 1. Oktober das Derby bei der HSV und am 4. Oktober die Begegnung am Papenloh gegen die Sportfreunde Siegen auf dem Programm. „Das werden zwei kräftezehrende Wochen“, weiß der Coach, der am Sonntag auf Mazlum Bulut (Schulter) und Eduard Probst (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten muss. „Für Mazlum tut es mir sehr leid, er war richtig gut drauf. Und Eduard ist schon wieder im Mannschaftstraining“, erklärt Kaminski.

Am Sonntag wird wohl erneut die Tagesform entscheidend sein, wer als Gewinner vom Platz gehen wird. Der ASC, der bislang einen Sieg und eine Niedelrage zu Buche stehen hat, verfügt mit dem Ex-HSVer Daniel Schaffer, Kevin Brümmer, Maximilien Podehl und Tim Kallenbach, dem Regionalliga-erfahrenen Neuzugang vom TuS Haltern, über starke Offensivspieler, vor denen Kaminski seine Mannschaft einmal mehr eindringlich warnen wird. „Nach vorne hat Aplerbeck schon absolut gehobenes Oberliga-Niveau. Der ASC macht viele Tore“, sagt der Coach, fügt dann schnell hinzu: „Aber die Mannschaft kassiert auch viele Gegentreffer.“ Und genau da will der SV Westfalia ansetzen, die Dortmunder früh unter Druck setzen und in der Defensive zu Fehlern zwingen. „Wir haben uns geschworen, gerade zuhause viele Punkte einzufahren. Wir stehen hinten gut und sind vorne gefährlich. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen bin ich optimistisch“, betont der 36-Jährige.

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