Westfalia Rhynern will Roland Beckum überraschen

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Christoph Debowiak (Mitte) trifft mit Westfalia Rhynern auf seinen Ex-Klub Roland Beckum.

HAMM -  Erst ein klarer Sieg gegen Stadtlohn, dann eine klare Niederlage in Ahlen – und jetzt wieder ein klarer Sieg? Björn Mehnert hätte nichts dagegen, doch die Aufgabe, vor der seine Oberliga-Fußballer stehen, ist keine leichte: „Die Spiele gegen Roland Beckum waren immer Duelle auf Augenhöhe“, sagt der Trainer des SV Westfalia Rhynern vor dem zweiten Saison-Heimspiel am Sonntag (15 Uhr/Papenloh).

Nach Punkten sind die beiden Teams vor dem dritten Spieltag nicht gleichauf. Beckum startete mit Siegen beim SuS Neuenkirchen (3:0) und daheim gegen die SpVgg Erkenschwick (1:0) in die Saison. Es gibt nicht wenige, die dem Vorjahressechsten zutrauen, um die vorderen Plätze mitzuspielen.

Ein besonderes Augenmerk auf einzelne Beckumer wie etwa Stürmer Joseph Laumann will Mehnert jedoch nicht richten: „Das ist nicht unsere Philosophie. Wir müssen und werden die Aufgabe als Kollektiv lösen“, sagt der 38-Jährige. Darüber, wie das aussehen könnte, hüllt sich Mehnert in Schweigen und verweist stattdessen auf die taktische Flexibilität seiner Akteure: „Wir haben jetzt zweimal 4-3-3 gespielt, aber wir haben auch die Typen für ein 4-4-2, 4-2-3-1 oder 4-1-4-1. All diese Systeme werden wir in dieser Saison brauchen und auch nutzen. Es soll schwer sein, sich auf uns einzustellen“, sagt Mehnert. „Ich denke, wir haben vom System her und auch personell die eine oder andere Überraschung für Beckum in der Tüte.“

Dustin Wurst und Philipp Hanke haben ihre Blessuren auskuriert; sie waren unter der Woche bei allen Einheiten dabei. Das gilt nicht für Verteidiger David Schmidt, der erst am Mittwoch wieder ins Training einstieg. „Er hat eine individuelle Einheit absolviert, ist aber wieder auf dem Weg zu 100 Prozent“, sagte Mehnert, der weiterhin auf den verletzten Felix Böhmer verzichten muss.

Unabhängig von der Besetzung seines Teams verspricht Mehnert den Besuchern ein „interessantes und spannendes Duell mit vielen Emotionen“. - sst

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