Westfalia Rhynern will in Rheine nachlegen

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Das Hinspiel gegen Rheine verloren die Rhyneraner – hier Gerrit Kaiser (rechts) – mit 1:3.

Hamm - Die Oberliga-Fußballer des SV Westfalia Rhynern haben nicht die schönsten Erinnerungen an Rheine. Vor zwei Jahren verloren sie beim FC Eintracht nach zwischenzeitlicher Hagel-Unterbrechung mit 0:2, in der vergangenen Saison kassierten sie sogar vier Gegentore (0:4) und zudem zwei Rote Karten. Diesmal soll die lange Fahrt an die niederländische Grenze endlich Ertrag abwerfen.

„Wir wollen gewinnen und wir müssen gewinnen, denn die Liga ist brutal ausgeglichen. Die Teams von unten drücken. Wir wollen uns Luft verschaffen“, sagt Rhynerns Trainer Björn Mehnert vor der Partie am Sonntag (15 Uhr/Obi-Arena).

Rhynern will sich in Rheine für die ärgerlichen Auswärtsniederlagen revanchieren – und für das verlorene Hinspiel (1:3) gleich mit. Die personellen Voraussetzungen sind nicht schlecht. Die Zwangspause wegen der witterungsbedingten Spielabsagen hat dazu geführt, dass angeschlagene Akteure wie Robin Hoffmann und Gerrit Kaiser ihre Blessuren auskurieren konnten und einsetzbar sind – wie auch der frisch gebackene Vater David Schmidt. Ob sie in Rheine spielen werden, ließ Mehnert offen. Denn: „Ich bin mit der Leistung, die wir beim 3:0-Sieg in Ennepetal gezeigt haben, sehr zufrieden. Ich sehe daher einerseits keine zwingende Notwendigkeit, etwas zu verändern. Andererseits haben die Jungs gut trainiert und drängen ins Team. Ich bin auf jeden Fall froh und glücklich, dass ich so eine Qualität nachlegen kann.“

Ob es für Jan Apolinarski reicht, ist fraglich, denn der Linksverteidiger knickte im Training um. „Es wäre schade, wenn er ausfällt, weil er gut drauf war. Aber Felix Böhmer ist auf Augenhöhe und hätte einen Einsatz verdient“, so Mehnert. Zu früh kommt die Partie dagegen für Matthieu Bengsch, der nach seiner Sprunggelenkverletzung wieder im Mannschaftstraining ist, und für Markus Maier, der sich nach achtmonatiger Verletzung über die U 23 wieder an die Erste heranpirscht. „In zwei Wochen könnte er wieder ein ernsthafter Kandidat sein“, glaubt Mehnert. Mit Thorben Menne (Knieprobleme) rechnet er in dieser Saison nicht mehr.

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