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Westfalia Rhynern will gegen Meinerzhagen Fußball arbeiten

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Von: Patrick Droste

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Nach dem 3:0-Erfolg in Paderborn (Spielszene) hat der SV Westfalia eine gute Ausgangsposition für das Restprogramm bis Weihnachten.
Nach dem 3:0-Erfolg in Paderborn (Spielszene) hat der SV Westfalia eine gute Ausgangsposition für das Restprogramm bis Weihnachten. © Gudra

Der SV Westfalia Rhynern hat in der Fußball-Oberliga Westfalen vor Weihnachten ein Restprogramm, wie es nicht angenehmer ein kann.

Hamm – Die Rhyneraner treffen in ihren letzten beiden verbleibenden Spielen in diesem Jahr mit dem RSV Meinerzhagen am Sonntag (14.30 Uhr) zuhause auf den Drittletzten und eine Woche später bei Westfalia Herne auf das Schlusslicht der Liga. „Klar gehen wir in diese beiden Partien als Favorit. Und wenn wir da gut punkten, haben wir die Aufstiegsrunde zu 80 Prozent erreicht“, sagt Rhynerns Trainer Michael Kaminski, schiebt allerdings direkt ein dickes Aber hinterher: „Es kann so viel passieren. Und die Partien gegen die Teams, die unten stehen, sind meist die schwersten Aufgaben.“

Hinzu kommt, dass der RSV seine beiden letzten Spiele gewonnen hat (2:1 gegen Münster II und 4:2 gegen Herne) und dadurch im Tabellenkeller wieder ein wenig Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze hergestellt hat. „Meinerzhagen ist in den letzten zwei Spielen in Form gekommen. Und wenn bei den Sauerländern alle Mann an Bord sind, haben die auch keine schlechte Mannschaft“, betont Kaminski und will sich auch dadurch nicht blenden lassen, dass Meinerzhagen in dieser Saison auswärts noch keinen einzigen Zähler eingefahren hat.

Die Westfalia wird nach dem klaren 3:0-Sieg bei der starken U21 des SC Paderborn 07 durch die drei Treffer von Hakan Sezer jedenfalls mit breiter Brust in die Begegnung gehen und zudem alles daran setzen, Wiedergutmachung für die 1:2-Heimniederlage eine Woche zuvor gegen die Reserve von Preußen Münster zu betreiben. „Natürlich ist es normal, dass man auch mal ein Heimspiel verliert. Aber wir müssen bereit sein, auf unserem tiefen und schwer zu bespielenden Platz Fußball zu arbeiten. Dazu muss man Tugenden wie Kampf und Einsatzbereitschaft zu 100 Prozent abrufen“, stellt Kaminski klar, der seine Mannschaft gegen den RSV aber zumindest auf einer Position umbauen muss.

Denn Gianluca Di Vinti hat in Paderborn die fünfte Gelbe Karte gesehen und muss am Sonntag pausieren. Doch angesichts seines gut aufgestellten Kaders sieht Rhynerns Coach keine Probleme darin, den schnellen Außenstürmer adäquat zu ersetzen. „In Paderborn sind Chris Stöhr und Marvin Joswig neu ins Team gerutscht – und da gab es auch keinen Qualitätsverlust. Wir haben auf gewissen Positionen einen guten Konkurrenzkampf“, meint Kaminski und fügt hinzu: „Wir werden in den letzten zwei Spielen den letzten Sprit aus dem Tank raushauen.“

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