Fußball

Rhynern zeigt nach 0:2 gegen U19 des VfL Bochum Moral

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Besonders in der zweiten Hälfte waren die Spieler von Westfalia Rhynern (in schwarz) deutlich besser im Spiel.

Werl – Aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang trennte sich der Oberligist Westfalia Rhynern am Dienstag Abend in einem Testspiel von der U19 des VfL Bochum mit 2:2 (0:2).

Um Spielpraxis zu bekommen und aus dem Trainingsalltag auszubrechen wich die Mannschaft von Trainer Michael Kaminski nach Westönnen auf den dortigen Kunstrasenplatz aus. „Die Bedingungen dort waren absolut top“, freute sich der Coach.

Sezer und Ploczicki müssen passen

Lediglich 16 Spieler standen Kaminski zur Verfügung. Mit Hakan Sezer (Knie) und Robin Ploczicki (privat verhindert) fielen neben den beiden langzeitverletzten Leon Müsse (Ferse) und Finn Köhler (Fuß) zwei weitere Akteure aus. Entsprechend schwierig gestaltete sich der Beginn für die Westfalia. Die Bochumer, die auf dem siebten Tabellenplatz der A-Junioren-Bundesliga-West rangieren, machten es den Rhyneranern schwer, klare Torchancen herauszuspielen.

Bochum kommt eiskalt zu zwei Treffern

Dennoch hätten Leon Gensicke, der in der 20. Minute nur den Pfosten traf, und Sezer Toy nur drei Minuten später für die Führung der Westfalia sorgen können. Stattdessen trafen die Bochumer in der 25. Minute nach einem Fehler der Westfalia im Spielaufbau und in der 37. Minute nach einem Konter zum 0:2.

Systemumstellung wirkt

In der Halbzeit brachte Kaminski Jan und Lennard Kleine in die Partie. Er stellte auf das bewährte 4-2-3-1-System um und schon lief es nach vorne deutlich besser. „Die Automatismen griffen jetzt viel besser und man merkte, dass sich das Team in dem bewährten System einfach wohl fühlt“, erklärte der Coach anschließend.

Wiese trifft mit Seitfallzieher ins Tor

Der Oberligist machte jetzt richtig Druck und kam nach schöner Vorarbeit von Jeffrey Malcherek durch Lennard Kleine zum Anschlusstreffer (63.). Nach einem weiten Einwurf erneut von Malcherek schloss Michael Wiese mit einem Seitfallzieher sehr schön ab und sorgte für den Ausgleich (70.). Am Ende hätte die Westfalia aufgrund weiterer Chancen sogar noch den Siegtreffer erzielen können, aber es blieb beim verdienten Remis.

Kaminski ist zufrieden

„Das Unentschieden geht aufgrund der guten Moral meiner Jungs in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall in Ordnung“, sagte Kaminski. „Ich bin vor allem sehr zufrieden, dass wir mal wieder spielen konnten und hoffe, dass es auch am Sonntag gegen Siegen endlich zum ersten Oberligaspiel für uns in diesem Jahr kommt“, blickte der Trainer schon hoffnungsvoll voraus.

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