Westfalia Rhynern mit Sturmproblem nach Bremen

Verletzt: Philipp Hanke

HAMM - An die U 19 von Werder Bremen hat Björn Mehnert nicht die besten Erinnerungen. „Die Jungs haben uns ganz schön vorgeführt“, sagt der Trainer des Oberligisten Westfalia Rhynern mit Blick zurück auf das Testspiel im Sommer am Papenloh (1:7). Die Rhyneraner revanchieren sich am Sonntag (12 Uhr) mit einem Gegenbesuch.

Ob es im Schatten des Weserstadions auch zu einer sportlichen Revanche reicht, ist fraglich, denn Mehnert fehlen vor allem in der Offensive wichtige Spieler.

Lennard Kleine zog sich am Donnerstag im Training einen Bänderanriss im Sprunggelenk zu und wird bis zu 14 Tage ausfallen. Philipp Hanke laboriert an einer Zerrung, womöglich einem leichten Faserriss im Oberschenkel.

Matthieu Bengsch zwingt ein grippaler Infekt ins Bett. Michael Wiese fährt nicht mit, da er am Montag eine Klausur schreibt. Felix Böhmer darf nach einem kleinen Eingriff noch nicht wieder spielen. Adem Cabuk und Christoph Debowiak fehlen Rhynern schon seit längerem.

„Uns bricht im Grunde der gesamte Sturm weg. Aber wir jammern deswegen nicht herum. Dann müssen andere Spieler die Lücken füllen. Jeder kann sich vor dem Härtetest am Dienstag gegen Wiedenbrück zeigen“, sagte Mehnert und stellt klar: „Bremen ist ein ernstzunehmender Test und kein lustiges Teamwochenende, auch wenn wir uns danach gemeinsam das Bremer Bundesliga-Spiel gegen Hertha ansehen werden“, sagt der 38-Jährige, der in den kommenden zwei Wochen den Trainingsfokus auf das offensive Zusammenspiel legen wird. - sst

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