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Rhynern vor schwerer Aufgabe in Aplerbeck

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Von: Patrick Droste

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Tom Franke ist eine Alternative für den Sturm der Rhyneraner.
Tom Franke ist eine Alternative für den Sturm der Rhyneraner. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Der SV Westfalia will seinen Platz in der Aufstiegsrunde der Fußball-Oberliga schnell absichern. Dazu wäre am Sonntag um 14 Uhr ein Auswärtserfolg beim ASC 09 Dortmund sehr hilfreich.

Hamm - Das Waldstadion im Dortmunder Vorort Aplerbeck war noch nie ein gutes Pflaster für den SV Westfalia Rhynern. Während die Elf vom Papenloh ihre Heimspiele gegen den ASC 09 meist gewann, gab es auswärts selten etwas zu holen. „Ich hoffe, dass wir ein Spiel auf Augenhöhe abliefern und die Zuschauer eine spannende Partie zu sehen bekommen“, sagt Rhynerns Trainer Michael Kaminski vor der Partie der Fußball-Oberliga am Sonntag (Anstoß 14 Uhr). „Auf dem engen, kleinen Rasenplatz ist der ASC schon sehr heimstark, aber wir haben auswärts diese Saison auch schon in Paderborn, Siegen oder Erndtebrück gewonnen.“

Training auf Naturrasen

Um zumindest wieder ein wenig Gefühl für einen Naturrasenplatz zu bekommen, hat die Westfalia in dieser Woche keine Trainingseinheiten auf dem Kunst-, sondern alle auf dem daneben liegenden Rasenplatz absolviert. „Das ist natürlich eine schöne Sache, wenn das Ende Februar beziehungsweise Anfang März schon wieder geht“, meint Kamsinski, der daher hofft, dass seine Akteure mit dem Untergrund am Sonntag keine Probleme haben werden: „Das ist schon komisch, wenn man vorher alle Testspiele auf Kunstrasen macht und dann zum ersten Meisterschaftsspiel auf einem Naturrasen antreten muss. Aber die Jungs haben eine Menge Lust darauf, das hat man diese Woche schon beim Training gemerkt.“

Ein Erfolgserlebnis am Sonntag beim ASC wäre für die Westfalia auch deswegen sehr wichtig, weil anschließend eine Englische Woche mit der Nachholpartie am Mittwoch gegen Holzwickede und anschließend dem Heimspiel gegen die SG Finnentrop/Bamenoh ansteht. „Da ist es immer gut, wenn man in so eine Woche mit einem positiven Gefühl startet, denn wir wollen so schnell wie möglich unseren Platz in der Aufstiegsrunde sicher haben – am liebsten eben schon nach der Partie gegen Finnentrop/Bamenohl. Je früher, umso besser.“

Umstellungen in der Offensive

Allerdings muss Kaminski in den nächsten Partien in der Offensive umstellen. Mit Lennard Kleine und Eduard Probst fallen derzeit die beiden etatmäßigen Mittelstürmer aus. Als Alternativen stehen Tom Franke und der nach seiner in der Vorbereitung erlittenen Verletzung langsam wieder in Tritt kommende Gianluca Di Vinti bereit. Allerdings sind beide andere Spielertypen als Kleine und Probst, sie setzen vor allem auf ihre Schnellig- und Beweglichkeit, sind dafür nicht so robust. „Ich hoffe, dass wir das Fehlen von Lennard und Ede über die Mannschaft auffangen können. Denn es ist ja keinem verboten, Tore zu schießen“, sagt Kaminski, der zudem daran erinnert, dass mit Hakan Sezer im Mittelfeld der Westfalia ein Akteur aufläuft, der genauso wie Probst auch schon 15 Treffer auf seinem Konto stehen hat. Zudem muss die Westfalia auf Mazlum Bulut verzichten.

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