Fußball-Oberliga

Westfalia Rhynern setzt weiter auf sein Torhüter-Trio

Die Nummer eins im Rhyneraner Tor: Alexander Hahnemann bleibt beim SV Westfalia.
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Die Nummer eins im Rhyneraner Tor: Alexander Hahnemann bleibt beim SV Westfalia.

Es schwang schon ein wenig Stolz mit in der Stimme von Andreas Kersting, Sportlicher Leiter des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern, als er die nächsten drei Zusagen für die kommende Saison verkündete.

Hamm - „Auch die drei Torhüter Alexander Hahnemann, Maximilian Eul und Jan Trahe bleiben uns in der nächsten Spielzeit erhalten. Das ist schon eine tolle Sache, denn in dieser Konstellation passt das sehr gut“, sagt der Sportliche Leiter des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern, nachdem zuvor schon Patrick und Tom Franke, Marvin Joswig, Tim Neumann, Jan Kleine, Michael Wiese und Akhim Seber ihre Zusage gegeben hatten, weiter für die Westfalia aufzulaufen. „Hahne und Eule gehören zu den besten Torhütern der Oberliga. Und mit Jan haben wir einen talentierten Keeper dahinter.“

Hahnemann war im Sommer 2015 vom SC Wiedenbrück nach Rhynern gekommen und ist seitdem die unumstrittene Nummer eins am Papenloh. „Wenn es nicht so gut passen würde, wäre ich nicht schon so lange hier“, sagt der 28 Jahre alte Schlussmann. „Ich fühle mich in dem Verein einfach sehr wohl, und wir haben eine super Mannschaft mit einem Kern, der seit einigen Jahren zusammenspielt.“ Hinzu kommt natürlich, dass er beim SVW Stammtorwart ist und – solange er nicht verletzt oder gesperrt ist – in jedem Spiel zum Einsatz kommt. „Klar muss man Leistung bringen. Aber ich denke, das mache ich“, betont er, wobei er auch in jeder Trainingseinheit den Druck seiner beiden Konkurrenten spürt. „Das treibt einen immer weiter an. Wir sind schon ein recht starkes Trio für die Oberliga. Kampflos werde ich meinen Platz aber nicht freimachen.“ Denn zu gerne würde er mit der Westfalia im neuen Stadion am Tünner Berg noch einmal in der Regionalliga spielen. „Das wäre schon ein Träumchen“, betont er.

Eul fühlt sich „einfach sehr wohl“

Maximilian Eul, den sie in Rhynern alle nur „Eule“ rufen, war bereits in der B-Jugend zur Westfalia gekommen und hält dem Verein aus dem Hammer Süden seitdem die Treue – obwohl er meist mit einem Platz auf der Auswechselbank vorliebnehmen muss. „Eule wäre in einigen anderen Oberliga-Mannschaften absoluter Stammtorwart“, sagt Kersting. „Umso mehr freuen wir uns, dass er weiter bei uns bleibt. Denn wenn er gebraucht wird, ist er immer zu 100 Prozent zur Stelle.“ Für Eul selbst war es nach eigener Aussage keine allzu schwere Entscheidung, weiter für die Westfalia zu spielen. „Natürlich kann es irgendwann mal eine Option sein, dass ich den Verein wechsele. Aber momentan nicht“, betont er. „Denn zum einen fühle ich mich in Rhynern einfach sehr wohl. Zum anderen weiß man durch Corona nicht, wann und wie es weiter geht.“ Hinzu kommt, dass der 25-Jährige in diesem Frühjahr seine Ausbildung beenden wird und dann schauen will, wie er Job und Fußball unter einen Hut bekommt.

Jan Trahe war im vergangenen Sommer von den A-Junioren des SV Lippstadt 08 zurück an den Papenloh gewechselt, wo er in der Jugend schon mal für vier Jahre gespielt hatte. „Das war früher bereits eine sehr schöne Zeit gewesen. Und auch jetzt wurde ich wieder super aufgenommen. Da merkt man, dass diese Mannschaft eine Einheit ist. Ich identifiziere mich jedenfalls zu 100 Prozent mit diesem Verein“, sagt der 19-Jährige, der in dieser Saison bereits einen Oberliga-Einsatz feiern durfte. Denn in der Partie gegen den SV Schermbeck war Hahnemann gesperrt, und Eul befand sich in Quarantäne. „Da hat man sein Potenzial gesehen. Wir wollen ihn langsam heranführen“, sagt Kersting. Trahe weiß um seine derzeitige Rolle als Nummer drei, ist aber bereit, die nötige Geduld mitzubringen. „Ich kann von Hahne und Eule unfassbar viel lernen. Von der Athletik her und vom Spiel auf der Linie bin ich schon nahe dran. Aber die beiden haben ein überragendes Verständnis für die Entscheidungen, die man treffen muss“, sagt er. „Mir ist klar, dass ich derzeit noch nicht so viel spiele, aber ich arbeite mich langsam heran.“

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