Fußball

Westfalia Rhynern setzt in der neuen Saison auf Bewährtes

Beim SV Westfalia Rhynern – hier Christopher Stöhr im Testspiel gegen Düsseldorf – ist vor dem Start in die neue Saison ein gewisse Anspannung zu spüren.
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Beim SV Westfalia Rhynern – hier Christopher Stöhr im Testspiel gegen Düsseldorf – ist vor dem Start in die neue Saison ein gewisse Anspannung zu spüren.

Michael Kaminski, Trainer des SV Westfalia Rhynern, erwartet zum Saisonstart beim TuS Ennepetal ein Spiel „auf Augenhöhe“

Hamm – Eine gewisse Anspannung, da macht Michael Kaminski auch gar keinen Hehl raus, würde er bei sich und auch bei seinen Akteuren durchaus spüren. „Es ist einfach viel zu lange her, dass wir ein Meisterschaftsspiel bestritten haben. Daher freut man sich und will erfolgreich sein“, sagt der Coach des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern vor der Auftaktpartie der neuen Saison am Sonntag (15.15 Uhr) beim TuS Ennepetal. „Wir wollen gut in die neue Saison kommen. Aber wir dürfen nicht alles vom ersten Spiel abhängig machen.“

Fast drei Monate lang hat sich die Westfalia auf die neue Saison vorbereitet, in manchen Testspielen gut ausgesehen, in anderen weniger gut. Dennoch zeigt sich der Coach zufrieden. „Die Jungs haben alle ordentlich gearbeitet. Und wir sind ohne große Verletzungssorgen durch die Vorbereitung gekommen“, betont Kaminski, der nun die Qual der Wahl hat und einige wichtige personelle Entscheidungen treffen muss. Bis auf Brian Wolf und Sezer Toy stehen ihm alle Akteure zur Verfügung. „Ich muss jetzt zwar überlegen, wer im 18er-Kader dabei sein und wer am Sonntag von Anfang an auflaufen wird. Aber das ist mir lieber so, als wenn ich nur 14 oder 15 fitte Spieler hätte“, sagt er und freut sich, dass fast jede Position doppelt besetzt ist.

Bis auf zwei, drei Fragezeichen hat er dabei seine Formation schon im Kopf. „Das werde ich mit meinen Co-Trainer Julian Stöhr nach dem Abschlusstraning bereden. Da lassen wir noch die letzten Eindrücke auf uns wirken“, sagt Kaminski.

Festgelegt hat er sich schon in Sachen Taktik – er setzt auf Bewährtes: Wie in den vergangenen zwei Jahren auch ist dem Coach eine stabile Defensive wichtig, die die Grundlage für schnelle Umschaltaktionen sein soll. „Wir wollen wieder wenig Gegentore kassieren. Und dann aus der kompakten Abwehr heraus unsere Offensiv-Qualitäten ausspielen“, erklärt er und sieht keinen Grund, an dieser Ausrichtung etwas zu ändern: „Wir waren mit diesem Stil erfolgreich. Umso ärgerlicher, dass die zwei letzten Spielzeiten abgebrochen wurden.“

Auch die Zielsetzung ist die gleiche geblieben. Die Rhyneraner wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben, sondern den Blick wieder nach oben richten. „Wir werden alles dafürt tun, um unter die ersten zehn Teams und damit in die Aufstiegsrunde zu kommen“, stellt er klar – und fügt hinzu: „Dafür betreiben wir ja diesen Aufwand.“

Im Bremenstadion in Ennepetal erwartet Kaminski „ein Spiel auf Augenhöhe“ gegen eine Mannschaft, bei der er viele Parallelen zu seiner eigenen entdeckt hat: „Auch beim TuS versucht man immer, den Stamm zu halten und sich punktuell zu verstärken.“

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