Westfalia Rhynern für Partie in Zweckel gerüstet

+
Lennard Kleine

UNNA - Das Ergebnis fiel knapp aus. Doch Björn Mehnert war mit der Generalprobe zufrieden. „Das war ein gelungener Test“, sagte der Trainer des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern nach dem 2:1 (2:0)-Erfolg beim zwei Klassen tiefer spielenden SSV Mühlhausen.

Am Freitag (19.30 Uhr) startet das Team vom Papenloh mit der Nachholpartie beim SV Zweckel wieder in die Meisterschaft. Und Mehnert wähnt sein Team für den Auftritt in Gladbeck „gut gerüstet“ – auch wenn er die Begegnung in Mühlhausen „nicht überbewerten“ wollte.

Die brachte allerdings einige Erkenntnisse. Zum Beispiel die, dass die Westfalia in der Abwehr mit der Dreierkette durchaus über eine funktionierende taktische Variationsmöglichkeit verfügt. Oder die, dass die Ausfälle der Offensivkräfte Lennard Kleine, der aber immerhin schon wieder 20 Minuten lang mitwirken konnte, Philipp Hanke und Mathieu Bengsch, die heute in das Mannschaftstraining einsteigen, in der Endphase der Vorbereitung alles andere als optimal waren, dass der Kader aber Alternativen hergibt. Beispielsweise in Person von Jannick Kastner, der zuletzt „richtig positiv aufgefallen ist“, lobte Mehnert.

Auch in Mühlhausen, wo Kastner nach dem 1:0 durch Felix Böhmer (25.) noch vor der Pause den zweiten Treffer nachlegte (42.). In einer ersten Halbzeit, die die Rhynernaner gegen tief stehende Gastgeber eindeutig dominierten. Defensiv agierte die Westfalia sicher, offensiv kreierte sie mehrere gute Chancen. „Sehr ordentlich“ fand Mehnert die 45-minütige Darbietung seiner Mannschaft, die im zweiten Abschnitt allerdings angesichts der vielen Wechsel und Experimente etwas aus dem Tritt geriet. „Da waren wir nicht mehr so griffig“, meinte Mehnert, dessen Team jedoch nicht mehr als den Anschlusstreffer durch Wettklo (52.) kassierte.

Ein paar Hausaufgaben nahmen die Rhyneraner indes auch noch mit für die verbleibenden Tage bis zur ersten Prüfung im neuen Jahr in Zweckel. So wird Mehnert noch an „ein, zwei taktischen Sachen“ feilen, wird seine Mannschaft zudem eingehend darauf einstellen, dass am Freitag „ein Kampfspiel auf schwerem Boden“ wartet. Vor allem aber mahnt er mehr Konzentration im Aufbau an. „Unsere Fehlpassquote“, so Mehnert, „ist noch zu hoch. Das wird in der Saison bestraft.“ - fh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare