Westfalia Rhynern hat nur noch eine Mini-Chance

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Erst im Mai hatten Rhynern und Lippstadt das Hinrundenspiel ausgetragen.

Hamm - Die Chancen sind klein. Sehr klein sogar. Der SV Westfalia Rhynern muss am Sonntag beim SV Lippstadt 08 gewinnen und gleichzeitig RW Ahlen im Auswärtsspiel beim SuS Neuenkirchen verlieren. Da es überaus unwahrscheinlich ist, dass beides gleichzeitig zutrifft, hat Björn Mehnert, der Coach der Papenloh-Elf, das Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga bereits vorzeitig für beendet erklärt. „Natürlich wollen wir da sein. Aber es müssen schon einige glückliche Umstände zusammenkommen“, sagt der Coach.

Entscheidend war die unglückliche 2:3-Niederlage, die die Rhyneraner am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Spvgg. Erkenschwick kassiert hatten. Dadurch waren die Ahlener an der zuvor punktgleichen Westfalia, die aber weiter über das bessere Torverhältnis verfügt, vorbeigezogen und können nun ihren Aufstieg perfekt machen.

Bei Mehnert und seinen Akteuren hält sich die Enttäuschung darüber allerdings in Grenzen. Vielmehr geht es ihm erst einmal darum, am Sonntag selbst einen Sieg zu landen. „Das wäre das i-Tüpfelchen auf unsere Saison, wenn wir da gewinnen. Dann wären wir nämlich Dritter, und das ist eine überragende Platzierung sagt Mehnert, der das Wohl der am Sonntag ablaufenden Saison aber nicht von den letzten beiden Partien abhängig machen will. „Die Jungs haben einfach einen verdammt guten Job gemacht. Und wenn wir jetzt noch der besten Rückrundenmannschaft die erste Niederlage in diesem Jahr beifügen und dann auch noch als erstes Team im neuen Stadion siegen würden, wäre das riesig.“

Verzichten muss Mehnert definitiv auf den rotgesperrten Dustin Wurst. Mit von der Partie werden dagegen wohl wieder Michael Wiese und Felix Bechtold sein, die beide zu RW Ahlen wechseln und die beide am vergangenen Sonntag gegen Erkenschwick jeweils ein Tor verschuldet hatten. „Michael wird mit großer Wahrscheinlich spielen. Bei Felix warten wir noch ab. Gegen Erkenschwick hat er wirklich nicht gut ausgesehen, aber in den Wochen zuvor ist er immer vorneweg gegangen. Und jetzt gibt es ja keinen Grund mehr, zu verkrampfen“, sagt Mehnert.

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