Westfalia Rhynern mit Mini-Kader nach Heven

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Warnt vor Heven: Rhynerns Trainer Björn Mehnert (rechts).

HAMM -  Der Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern sehnt die Winterpause herbei. Bevor es soweit ist, stehen für die verbliebenen Spieler in dem durch Verletzungen, Auslandsaufenthalte und Rotsperre gelichteten Kader am Freitag (19.30 Uhr) zum Start in die Rückrunde noch 90 Minuten beim Schlusslicht TuS Heven an.

„Ich habe meinen Spielerpass noch nicht gefunden“, scherzt Rhynerns Trainer Björn Mehnert, der trotz angespannter Personallage kein Trübsal bläst: „Jammern hilft ja nichts.“

In personeller Hinsicht ist der Notstand in Rhynern größer denn je. Neben Sergej Petker, Max Wagener, Niklas Rieker, Bilal Yavuz, Patrick Leclaire, Dennis Idczak, Tim Neumann und Felix Krellmann fällt für die Partie der rotgesperrte Burak Yavuz aus. Die angeschlagenen Mathieu Bengsch und Tobias Urban werden in Heven daher ebenso im Kader stehen wie Jan Apolinarski, der nach wochenlanger Verletzungspause gerade erst wieder das Training aufgenommen hat. „Die personelle Situation lässt sich nicht ändern; die Jungs müssen auf die Zähne beißen“, sagt Björn Mehnert, für den es immerhin auch eine gute Nachricht gab: Kapitän Dustin Wurst, am Sonntag in Beckum wegen muskulärer Probleme ausgewechselt, hat wieder trainiert. Um Alternativen auf der Bank zu haben, will Mehnert zwei, drei Spieler aus dem Pool von fünf hochgeschriebenen A-Jugend-Akteuren mitnehmen.

Einen Spaziergang erwartet Mehnert nicht: „Heven hat Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft kämpft um ihre Oberliga-Zugehörigkeit. Diesen Kampf müssen wir annehmen. Wir müssen die letzten Tropfen aus dem Tank pressen“, sagt Mehnert, der keinen Hehl daraus macht, dass er trotz personeller Not, trotz wiedererstarkten Gegners und trotz Kunstrasen einen Sieg anstrebt: „Wir fahren dahin, um zu gewinnen. Das schaffen wir auch – aber nur, wenn wir unser Maximum abrufen.“ - sst

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