1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Kaminski sieht trotz Remis einen weiteren Schritt nach vorne

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Lennard Kleine erzielte im Stimbergstadion das Führungstor für den SV Westfalia Rhynern.
Lennard Kleine erzielte im Stimbergstadion das Führungstor für den SV Westfalia Rhynern. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Beim ambitionierten Westfalenligisten SpVgg. Erkenschwick kam Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern am Mittwoch zu einem 1:1-Unentschieden (0:0).

Erkenschwick - Es war das erste Unentschieden bei sechs Siegen und einer Niederlage für das Team von Michael Kaminski im achten Spiel der Vorbereitung auf die Saison 21/22. „Wenn es ein Meisterschaftsspiel gewesen wäre, wären wir sicher leicht unzufrieden nach Hause gefahren“, meinte der Westfalia-Trainer. Denn der Aufwand, den sein Team betrieben hatte, stand auch für ihn in keinem Verhältnis zum Ertrag. „Aber es war für uns wieder ein Schritt nach vorne, was Intensität, Bereitschaft und Leidenschaft betrifft“, meinte Kaminski.

Typisches Stimberg-Spiel in hitziger Atmosphäre

Es sei ein Stimberg-typisches Spiel gewesen mit einer hitzigen Atmosphäre und „intensiven 90 Minuten mit vielen Zweikämpfen, wie man es dort kennt“, sagte Kaminski. Seine Mannschaft nahm die Gegebenheiten an und zeigte eine famose erste Halbzeit. „Wir haben das Spiel total dominiert, nur eben aus unseren vier, fünf Chancen kein Tor gemacht“, meinte der Trainer, der dabei „die ganze Offensive“ eingeschlossen hat. Di Vinti, Seber, Sezer und auch Lennard Kleine hatten die Führung auf dem Fuß. „Wir müssen uns mit zwei Toren belohnen, haben aber selbst auch nur eine Chance zugelassen“, freute sich Kaminski über konzentrierte Defensivarbeit.

Lennard Kleine trifft zur verdienten Führung

Nach dem Seitenwechsel war die Westfalia nicht mehr ganz so gefährlich, traf aber durch Lennard Kleine nach einem tollen Pass des eingewechselten Merlin Zweimann zur überaus verdienten Führung (59.). Aber nur eine Minute später fiel der Ausgleich durch Behnan Sarikiz. Es war die erst zweite, zugleich aber auch letzte Chance für die Gastgeber.

SV Westfalia: Hahnemann – J. Kleine (65. Gutsche), Neumann, Hellmich (65. Schubert), P. Franke – Stöhr (65. Michler), Bulut (65. Wolff) – Di Vinti (55. Zweimann), Sezer, Seber (65. Daoudi) – L. Kleine (65. Probst)

Tore: 0:1 L. Kleine (59.), 1:1 Sarikiz (60.)

Auch interessant

Kommentare