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Westfalia Rhynern hofft im Heimspiel gegen den FC Gütersloh auf einen Lerneffekt

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Von: Patrick Droste

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Tom Franke und die Westfalia hoffen gegen Gütersloh auf die ersten Punkte in der Aufstiegsrunde.
Tom Franke und die Westfalia hoffen gegen Gütersloh auf die ersten Punkte in der Aufstiegsrunde. © Droste

Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den 1. FC Kaan-Marienborn geht es für Westfalia Rhynern am Montag in der Aufstiegsrunde der Oberliga mit einem Heimspiel gegen den FC Gütersloh weiter. Trainer Kaminski hofft dabei, dass sein Team die richtigen Lehren aus der ersten Partie gezogen hat.

Hamm – Es war ein überaus unglücklicher Auftakt in die Aufstiegsrunde der Fußball-Oberliga für den SV Westfalia Rhynern. Daher wollte sich Trainer Michael Kaminski auch nicht länger als nötig mit der knappen 2:3-Niederlage bei Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn beschäftigen. „Als ich letzten Sonntag am Abend in Rhynern aus dem Bus gestiegen war, hatte ich das Spiel abgehakt“, sagt der Coach.

Dabei muss er den Auftritt seiner Schützlinge im Siegerland eigentlich nicht gänzlich aus seinem Gedächtnis streichen. Denn es gab an diesem Tag auch viele positive Dinge zu sehen, die die Rhyneraner unbedingt mit in die nächste Partie am Ostermontag zuhause gegen den ambitionierten FC Gütersloh (15 Uhr) nehmen sollten. So hatte sich die Westfalia in Durchgang eins gegen Kaan-Marienborn die klar besseren Chancen herausgespielt und nach der Pause und dem 1:2 eine gute Moral bewiesen, was mit dem zwischenzeitlichen ausgleich belohnt wurde. „Klar gibt es keinen Grund bei uns, Trübsal zu blasen nach dem einen Spiel“, bestätigt Kaminski, der nun hofft, dass die Partie gegen die Ostwestfalen ein besseres Ende nehmen wird.

Im Hinspiel ließ Rhynern einen Punkt liegen

An das Hinspiel hat er allerdings nur bedingt gute Erinnerungen. Denn in der Nachspielzeit vergab Patrick Franke beim Stand von 2:3 einen Strafstoß und ließ damit die Möglichkeit liegen, einen Zähler mitzunehmen. „Das wollen wir zuhause jetzt besser machen“, fordert der Coach und setzt dabei vor allem auf die Heimstärke seiner Mannschaft, die in der Viactiv-Arena nur gegen die U23 des SC Preußen Münster verloren hat. „Wir gehen positiv in das Spiel und können mit breiter Brust auflaufen. Der FC Gütersloh steht da weitaus mehr unter Druck als wir. Das wird wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in dem am Ende Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden“, meint Kaminski. „Wir dürfen dabei aber nicht wieder, so wie in Kaan, in Euphorie verfallen, wenn wir ein Tor erzielt haben.“

Ein Erfolgserlebnis wäre für die Rhyneraner, die weiter auf Maximilian Eul, Finn Schubert und und Brian Wolff verzichten müssen, nach der Niederlage in Kaan-Marienborn und angesichts der anschließend Partien gegen Wattenscheid und Paderborn II am Montag aber durchaus wichtig, ansonsten wäre der Aufstiegstraum schnell ausgeträumt.

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