Westfalia Rhynern gewinnt überzeugend mit 4:2

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Sehr präsent: Rhynerns Neuzugang Robin Hoffmann überzeugte in Kirchhörde.

Dortmund/Rhynern - Mit 4:2 (2:1) hat der SV Westfalia Rhynern am Sonntag das Testspiel beim Westfalenligisten Kirchhörder SC gewonnen und dabei eine ansehnliche Vorstellung auf dem Kunstrasenplatz in der Kobbendelle abgeliefert.

„Wir sind auf einem gutem Weg“, sagte der Coach des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern, Björn Mehnert. „Wie die Jungs den Ball haben laufen lassen und das fußballerisch gelöst haben, das war voll in Ordnung.”

Dabei hatten Mehnert gerade einmal 13 Spieler im Dortmunder Süden zur Verfügung gestanden, zwölf Akteure mussten aus unterschiedlichsten Gründen wie Sperre, Verletzung, Urlaub oder Erkrankung passen. Umso ärgerlicher war es für die Rhyneraner, dass sich Jan Apolinarski bereits in der Anfangsphase am Unterschenkel verletzte und den Platz verlassen musste. „Natürlich haben wir derzeit nicht unsere Sollstärke. Aber die, die da sind, sind zu 100 Prozent fit. Die, d

ie fehlen, müssen Gas geben. Einen Freifahrtschein gibt es für niemanden. Wir haben einen großen Konkurrenzkampf“, erklärte Mehnert. „Ich sehe jedenfalls Licht am Horizont, die Sonne wird irgendwann wieder scheinen.”

Und so zeigten die Rhyneraner, bei denen wie schon am Freitag beim 2:2 gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück der frühere Herner Martin Zakrzewski (kleines Foto) als Gastspieler zum Einsatz kam, mit ihrem Minikader in den ersten 45 Minuten eine starke Vorstellung, agierten ballsicher, waren zielstrebig in ihren Aktionen, kreierten viele gute Angriffszüge, waren allerdings nicht allzu treffsicher.

Lediglich Torben Menne war zweimal erfolgreich. Zuerst verwertete er eine Flanke des sehr präsenten Robin Hoffmann zum 1:0 (16.), dann drückte er einen Rückgabe von Lennart Kleine zum 2:0 über die Linie (35.). Alle anderen Möglichkeiten vergaben die Rhyneraner jedoch fahrlässig.

So scheiterte Hoffmann mit einem Strafstoß (8.) – vorausgegangen war ein Foul an Apolinarski – und mit einem Fernschuss am Pfosten (32.). Und auch Kleine ließ in der 28. und 29. Minute zwei gute Möglichkeiten liegen. Mit ihrer ersten Chance markierten dafür die Gastgeber durch Maik Knapp unmittelbar vor der Pause den 1:2-Anschlusstreffer.

„Natürlich hätten das drei oder vier Tore mehr sein können“, sagte Mehnert nach der Partie. „Aber viel wichtiger war, dass wir alle Treffer rauskombiniert haben. Und auch in den fünf oder sechs Situationen, wo wir nicht getroffen haben, haben die Jungs den Ball gut laufen lassen.”

Nach dem Wechsel verlor die Partie bei nun einsetzendem Regen ein wenig an Fahrt. An der Überlegenheit der Gäste änderte sich aber nichts. Für die Vorentscheidung sorgte in der 73. Minute Lennart Kleine, der mit einem Schrägschuss von der Strafraumgrenze zum 3:1 erfolgreich war.

Und Tim Neumann erhöhte nach Zuspiel von Christoph Debowiak auf 4:1 (84.), ehe Kirchhörde durch Sven Stiesberg zum 4:2-Endstand kam (89.). „Hinten raus gab es hier und da Abstimmungsprobleme. Aber vom Spielverständnis her war das sehr gut“, betonte Mehnert.

Westfalia Rhynern: Hahnemann – Messner, Zakrzewski, Schmidt, Deljiu – Krellmann, Menne, Hoffmann (46. Neumann) – Debowiak, L. Kleine, Apolinarski (15. Cislak)

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