Fußball-Oberliga

Westfalia Rhynern hält zwei weitere Leistungsträger

Hakan Sezer bleibt beim SV Westfalia Rhynern.
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Hakan Sezer bleibt beim SV Westfalia Rhynern.

Die Liste der Vertragsverlängerungen beim SV Westfalia Rhynern wird immer länger. 

Hamm - Jetzt vermeldete Andreas Kersting, der Sportliche Leiter des Fußball-Oberligisten, dass auch Hakan Sezer und Christopher Stöhr weiter für das Team von Trainer Michael Kaminski auflaufen werden. „Beide sind bei uns absolute Stammspieler und Leistungsträger. Und wenn man solche Jungs halten kann, freut einen das immer”, sagt Kersting. Zuvor hatten bereits Tim Neumann, Marvin Joswig, Patrick und Tom Franke, Akhim Seber, Jan Kleine, Michael Wiese sowie die drei Torhüter Alexander Hahnemann, Maximilian Eul und Jan Trahe ihre Zusagen für eine weitere Saison gegeben.

Der in Gladbeck lebende Stöhr, der im Sommer 2018 vom Westfalenligisten DJK TuS Hordel nach Rhynern gekommen war, geht damit beim SVW in seine vierte Spielzeit. „Als ich damals nach Rhynern gewechselt bin, habe ich recht schnell gemerkt, dass ich hier alles habe, was ich brauche”, sagt der 24-jährige Lehramtsstudent. „Das sagen ja alle bei uns, dass hier alles super ist, dass das Umfeld toll ist. Aber das sagen wir ja nicht, weil uns nichts anderes einfällt, sondern weil es einfach so ist”, stellt Stöhr klar, der in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld spielen kann. „Man hat keinen Druck, sondern kann in Ruhe Fußball spielen. Trotzdem ist in jedem Training Feuer drin, und wir sind zweimal Fünfter geworden und stehen jetzt auf Rang drei. Das alles spricht ja für sich.”

Sezer: „Es lief richtig gut bei uns“

Hakan Sezer war vor einem Jahr nach einem Kurz-Intermezzo beim Regionalligisten SV Lippstadt 08 nach Rhynern zurückgekehrt und hat bis zur coronabedingten Unterbrechung Anfang November mit seinen vier Treffern gezeigt, wie wichtig er für die Westfalia ist. „Es lief bis zu der Zwangspause richtig gut bei uns“, sagt der 26-Jährige, der hofft, dass er und seine Teamkollegen im Falle der Saisonfortsetzung an diese starken Leistungen anknüpfen können. „Wir sind bislang noch ungeschlagen und wollen weiter oben mitspielen. Ich denke, wenn es wieder losgeht, ist alles möglich“, spekuliert er darauf, dass die Westfalia im Rennen um den Aufstieg mitmischen kann. „Mein Ziel ist es, Regionalliga zu spielen – mit Rhynern. Da habe ich richtig Bock drauf. Und wenn es dieses Jahr nicht klappt, denn nehmen wir uns das für die nächste Saison vor.“

Jetzt wünscht sich Sezer allerdings erst einmal, möglichst schnell wieder auf den Fußballplatz zurückzukehren und seine Teamkollegen wiederzusehen. „Diese gute Gemeinschaft war der Grund, warum ich letztes Jahr nach Rhynern zurückgekommen bin. Jetzt habe ich die Jungs so lange nicht gesehen, ich vermisse die sehr“, erklärt er.

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