Westfalia Rhynern mit großem Respekt zum FC Gütersloh

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Mit vollem Einsatz müssen Lennard Kleine und Co. am Montag auch in Gütersloh zu Werke gehen.

HAMM - Björn Mehnert und Heiko Bonan kennen sich ziemlich gut. Schließlich waren beide in ihrer aktiven Zeit vorübergehend gemeinsam bei LR Ahlen. „Ich habe Heiko jetzt schon länger nicht mehr gesehen. Deshalb freue ich mich darauf, ihn mal wieder zu treffen“, sagt Mehnert.

Und zumindest auf Seiten des Trainers des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern soll diese Freude auch nach den 90 Minuten am Ostermontag (15 Uhr, Heidewaldstadion) beim FC Gütersloh bestehen bleiben. Denn in denen möchte der 38-Jährige seinen ehemaligen Weggefährten, inzwischen Trainer des FC Gütersloh, nicht nur ein wenig ärgern, sondern auch etwas Zählbares mitnehmen.

Frische Eindrücke vom nächsten Kontrahenten sammelte Mehnert erst am vergangenen Wochenende, als die Ostwestfalen in Erkenschwick ein 0:0 ergatterten. Ein „Update“ gab es am Donnerstagabend nicht. Einerseits, weil Mehnert ein Training mit seinem Team absolvierte. Andererseits, weil das angesetzte Nachholspiel des FCG gegen den TuS Erndtebrück nach den kräftigen Regenfällen der Vortage abgesagt worden war. Mehnert allerdings hätte ohnehin keine neuen Erkenntnisse mehr gebraucht. Denn Gütersloh ist alles andere als eine große Unbekannte für den Rhyneraner Coach. „Wir kennen den Plan der Gütersloher. Der hat sich leicht verändert, seitdem Holger Wortmann dort nicht mehr Trainer ist“, erklärt Mehnert. Mitte Oktober hatte Bonan den zurückgetretenen Wortmann beerbt, hatte mit Gütersloh danach sechs Siege in Folge gefeiert. Ein wenig gerieten die Ostwestfalen in den sieben Begegnungen danach zwar aus dem Tritt, gewannen nur noch ein Mal, kassierten allerdings auch lediglich eine Niederlage. Mehnert weiß, warum. „Das ist eine kompakte, laufstarke, sehr disziplinierte und gut organsierte Mannschaft, die ein starkes Umschaltspiel hat“, erklärt der Westfalia-Trainer voller Respekt vor der Arbeit Bonans. „Wir werden uns Lösungen einfallen lassen müssen.“

In erster Linie heißt das: viel investieren. Die Partie gegen Herne (0:0) auf äußerst schwer bespielbarem Platz dient dabei in vielerlei Hinsicht als Maßstab. „Da war der Einsatz vorbildlich. Die Jungs haben bis zur 90. Minute gearbeitet“, sagt Mehnert und betont mit Blick auf die anstehende Auseinandersetzung: „Wir müssen dahin kommen, wieder das eine oder andere spielerische Element hinzuzufügen. Wichtig ist, dass wir die richtige Balance finden, um unser Spiel durchzubringen.“

Gut möglich, dass Mehnert, der in den kommenden Tagen mit den Verantwortlichen des SV Westfalia Gespräche über seine Zukunft führen will, deshalb „ein, zwei“ Veränderungen in der Startformation vornimmt. Zumal David Schmidt wieder fit ist. Auch Jannick Kastner hat das Training aufgenommen. Neben Mathieu Bengsch fehlen weiter die rotgesperrten Thorben Menne und Thanh-Tan Tran. - fh

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