Westfalia gewinnt erste Runde mit 4:0 bei der SpVg

Rhynern gibt sich im Pokal keine Blöße in Bönen

Rhynerns Tom Franke (links) gelangen zwei Tore im Pokalspiel gegen Bönen.
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Rhynerns Tom Franke (links) gelangen zwei Tore im Pokalspiel gegen Bönen.

In souveräner Manier hat Westfalia Rhynern die erste Hürde im Fußball-Kreispokal genommen. Der Oberligist setzte sich in der ersten Runde ungefährdet bei der vier Klassen tiefer spielenden SpVg Bönen durch. Nach der 0:4 (0:3)-Niederlage am heimischen Rehbusch gab es aber auch aufseiten des Gastgebers viele zufriedene Gesichter.

Bönen – „Das war ein typisches Erste-Runde-Spiel“, meinte Rhynern Coach Michael Kaminski. „Aufgrund der frühen ersten Tore war der Drops dann auch schnell gelutscht.“ Nach nur vier Minuten schlief Bönen bei einer Ecke, die die Westfalia kurz ausführte. Lennard Kleine marschierte ungestört die Grundlinie entlang, bediente Tim Neumann am kurzen Pfosten, der mit etwas Geflipper den Ball über die Linie bugsierte. „Über Ecken haben wir vorher explizit gesprochen, vor allem kurz ausgeführte. Da waren wir einen kleinen Moment nicht wach“, ärgerte sich Bönens Co-Trainer Hendrik Dördelmann.

Bönens Timo Walter klärte kurz darauf in höchster Not gegen Hakan Sezer, danach fing sich der A-Ligist, war präsent in den Zweikämpfen und versuchte, nach vorne zu spielen. „Wir haben 20 Minuten super dagegengehalten“, meinte Dördelmann. „Das war so eine Phase, wo sich Bönen durchaus hätte eine Chance erspielen können“, sah auch Kaminski einen ordentlichen Gastgeber. Unter Kontrolle hatte Rhynern die Partie allerdings auch in diesen Minuten.

Doppelschlag beendet Bönens Träume

Bönens Aufbäumen endete abrupt, als die Westfalia mit einem Doppelschlag das Spiel frühzeitig entschied. Erst wurde Sezer mit einem tollen Pass auf die Reise geschickt und ließ SpVg-Keeper Justin Nowak im Tor keine Chance (28.). Fünf Minuten später stellte Tom Franke auf 0:3. Jan Kleine hatte den Ball im Strafraum behauptet, kurz auf Lennard Kleine zurückgelegt, der mit dem ersten Kontakt Franke in Höhe des Elfmeterpunkts fand. Frankes Schuss schlug perfekt unter der Latte ein. „Das zweite Tor war super gemacht. Das kannst du nicht verteidigen“, sagte Dördelmann.

Rhynern kam nun in Spiellaune und verzeichnete auch einige Abschlüsse, doch bis zur Pause verteidigte der Außenseiter sein Tor erfolgreich.

Schon nach vier Minuten geriet die SpVg nach einer Ecke in Rückstand. Ein blödes Gegentor.

Franke mit zweitem Treffer

Nach dem Wechsel kam Bönen, für das später der erst in dieser Woche zurückgekehrte Robin Gessinger eingewechselt wurde, allerdings fast gar nicht aus der eigenen Hälfte. Ein Abschluss aus 20 Metern von Elias Mohamed war die beste und einzige nennenswerte Gelegenheit der SpVg im ganzen Spiel. Der Schuss flog weit vorbei (53.). Mit dem 4:0, das Tom Franke in der 62. Minute erzielte, waren die Weichen für die Rhyneraner endgültig auf Sieg gestellt.

Die Gäste drosselten das Tempo, ohne die Kontrolle über das Geschehen abzugeben. „Es war allerdings auch nicht einfach, hier schnell zu spielen“, meinte Kaminski. Das Ergebnis hätte die Westfalia jedoch auch mit angezogener Handbremse erhöhen können. Mazlum Bulut verfehlte in der 72. Minute am langen Pfosten das fast leere Tor, nachdem Nowak gegen Brian Wolff pariert hatte, wobei sich der Keeper der Bönener auch etwas überdehnte. Bulut vergab in den Folgeminuten auch mit einem Schuss aus 16 Metern sowie mit einem Kopfball. Zudem scheiterte der eingewechselte Eduard Probst frei vor Nowak (86.). „Wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und können erhobenen Hauptes nach Hause gehen“, lobte Dördelmann sein Team.

Am Samstag bestreitet die Westfalia um 14 Uhr am Papenloh noch ein Testspiel gegen den Nordrhein-Oberligisten TuRu Düsseldorf. Die SpVg testet am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Bockum-Hövel II.

SpVg: Heller – Gercek (70. Y. Senel), Güner (70. Gür), Walter, Lange – Stappert, Özgüc – Schlenkhoff (34. Camara), Symmank, Mohamed – Ersan (58. Gessinger)
Westfalia: Trahe – Wiese (61. Daoudi)), Neumann (61. Hellmich), Lorenz, Schubert – J. Kleine, Bulut, Michler, T. Franke – Sezer (46. Wolff) – L. Kleine (61. Probst)
Tore: 0:1 Neumann (4.), 0:2 Sezer (28.), 0:3 T. Franke (33.), 0:4 T. Franke (62.)
Gelbe Karten: keine

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