Rhynern II gelingt Befreiungsschlag in Westönnen

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Andrei Lorengel leitete den 2:1-Siegtreffer ein.

Westönnen - Es war der dringend erhoffte Befreiungsschlag. Nach vier Niederlagen in Folge setzte sich Fußball-Bezirksligist Westfalia Rhynern mit 2:1 (1:1) bei RW Westönnen durch. „Es freut mich vor allem für die Jungs, weil sie sich für ihre engagierte Leistung über 90 Minuten belohnt haben, und der Sieg auch in Ordnung geht“, meinte Trainer Thomas Schneider.

Die Gäste waren über die gesamte Dauer spielbestimmend, waren optisch klar überlegen – mit einem Manko: Der Westfalia gelang es dabei nicht, Torgefahr auszustrahlen. „Wenn wir mal über die Außen durch waren, ist in der Mitte niemand schnell genug nachgerückt“, sagte der Coach. RW schaffte es dagegen auch nur selten in die Nähe des Rhyneraner Sechzehners, bis die Elf von Papenloh große Mithilfe leistete: Maximilian Eul wollte die Situation bedrängt an der rechten Strafraumgrenze fußballerisch lösen, statt die Kugel ins Seitenaus zu knallen. Er passte auf Maurice Rosemeyer. Der ließ sich den Ball von Christopher Clarysse abluchsen, dessen Hereingabe Steffen Eschmann sicher zum 0:1 verwertete (37.). Die Westfalia brauchte einen Moment, um sich zu schütteln, ehe Mergim Deljiu noch kurz vor dem Kabinengang den 1:1-Ausgleich markierte (45.).

Mit Beginn des zweiten Abschnitts legte Rhynern noch einmal nach, erhöhte den Druck deutlich. Es mangelte aber weiterhin an der Zielstrebigkeit. In der 58. Minute bot sich Elsamed Ramaj die Möglichkeit zur Führung, nachdem er auf der linken Seite freigespielt worden war. Er schloss allerdings zu überhastet ab. „Da hätte man mehr draus machen können“, räumte Schneider ein. Umso größer war der Jubel, als Dimitrij Seludko nach mustergültiger Vorarbeit von Andrei Lorengel zum 2:1 einschob (77.). Westönnen, das bis dato nur mit langen Ballen agiert hatte, warf noch einmal alles nach vorne und bekam in der 87. Minute noch einen strittigen Elfmeter zugesprochen, den Michael Heinz aber über das Tor setzte. „Das war dann wohl ausgleichende Gerechtigkeit“, meinte Schneider. „Auch wenn uns oft die Entschlossenheit gefehlt hat, waren wir dafür richtig effektiv und haben fußballerisch überzeugt. Das haben wir gebraucht.“

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