Westfalia Rhynern gastiert beim Aufsteiger SV Zweckel

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Markus Maier (rechts) wird Westfalia Rhynern am Sonntag beim SV Zweckel fehlen.

HAMM -  Dem guten Start ins Pflichtspieljahr 2014 wollen die Oberliga-Fußballer des SV Westfalia Rhynern eine noch bessere Fortsetzung folgen lassen. Vor allem eine punktreichere. Nach dem torlosen Remis zum Auftakt gegen den Aufstiegskandidaten SpVgg Erkenschwick treten die Rhyneraner am Sonntag beim SV Zweckel an (15 Uhr).

„Das“, sagt Trainer Björn Mehnert, „wird ein komplett anderes Spiel“. Der Aufsteiger aus Gladbeck steht vor allem dank seiner Heimstärke im Tabellenmittelfeld und könnte sich mit einem Sieg vor eigenem Publikum sogar an den um zwei Punkte besser stehenden Rhyneranern vorbeischieben. Im Hinblick auf die Belastung in Zweckel schraubte er in dieser Woche die Trainingsintensität etwas herunter. Am Dienstag ließ er die Start-Elf der Erkenschwick-Partie gegen die Reservisten antreten. Die „B-Elf“ gewann mit 3:0. „Es ist schön, dass wir nach der Hinrunde mit vielen Verletzten personell wieder mehr Möglichkeiten haben. Ich zerbreche mir lieber den Kopf darüber, wen ich in den Kader nehme, als darüber, wo ich elf Spieler herkriege“, so Mehnert.

Ganz ohne Ausfälle geht es jedoch auch an diesem Wochenende nicht. In Zweckel werden der erkrankte Markus Maier und Winterneuzugang Michael Wiese fehlen, der sich im Training am Donnerstag eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zuzog. Auch Sergej Petker und Matthieu Bengsch werden wegen Trainingsrückstands an diesem Wochenende noch nicht im Kader stehen.

Durch Maiers Ausfall ist Mehnert zu einer Umstellung in der bislang überzeugenden Defensive gezwungen. Auch in der Offensive wird es wohl Änderungen geben, denn nicht nur gegen Erkenschwick vermisste der Coach zuletzt die Zielstrebigkeit im Spiel nach vorn. „In der Abwehr stehen wir gut, aber im Angriff fehlt uns der Killerinstinkt. Das ist unser großes Manko“, sagt Mehnert mit einem Blick auf die Statistik: 22 Treffer haben die Rhyneraner in 19 Spielen erzielt. Nur die TSG Sprockhövel (18 Tore), TuS Heven (19), SC Westfalia Herne und TuS Dornberg (jeweils 20) haben seltener getroffen. „Wir haben jetzt Alternativen im Kader. Die Jungs arbeiten gut. Das muss honoriert werden“, sagt Mehnert. - sst

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