Westfalia Rhynern - RW Ahlen

Oberliga-Topspiel Mittwoch ab 19.30 Uhr im Live-Ticker

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Werden im Mittelfeld wohl einige Male aufeinandertreffen: Rhynerns Thorben Menne und Felix Backszat vom Oberliga-Spitzenreiter RW Ahlen.

HAMM - Druck? Stress? Letzte Chance? Von alledem will Björn Mehnert, Trainer des SV Westfalia Rhynern, nichts wissen. „Wir haben nie gesagt, dass wir aufsteigen müssen. Wir haben einfach Lust auf dieses Spiel und freuen uns darauf“, sagt der Coach vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter RW Ahlen. Wir berichten am Mittwoch hier auf www.wa.de im Live-Ticker!

Von Patrick Droste

Mit einem Sieg könnte die Westfalia wieder voll in das Aufstiegsrennen einsteigen, bei einer Niederlage wäre der Zug für die Elf vom Papenloh erst einmal abgefahren.

Gut zu wissen

Westfalia Rhynern muss sich einen neuen Co-Trainer suchen. Marc Woller, bislang in dieser Funktion am Papenloh tätig, wechselt als hauptverantwortlicher Coach zum Bezirksligisten FC Overberge, wo er im Sommer die Nachfolge von Andre Kracker antreten wird.

„In Rhynern läuft es im Moment natürlich super. Aber ich brauchte nach drei Jahren eine andere Aufgabe und wollte mehr Verantwortung“, so Woller. –pad–

„In dieser Partie wird trotzdem nichts entschieden“, sagt Mehnert und erinnert daran, dass seine Mannschaft in der Hinrunde aus den Spielen gegen RW Ahlen, die Hammer SpVg und den Tabellenzweiten TuS Erndtebrück lediglich einen Zähler geholt hat.

„Wenn wir also in diesen drei nun anstehenden Aufgaben mehr einfahren als nur einen Zähler, dann haben wir doch schon die Ausbeute der Hinrunde getoppt. Und wenn wir das schaffen, sind wir wieder in der Verlosung drin. Und selbst wenn Ahlen gewinnt und acht Punkte Vorsprung auf uns hat, diese Liga ist so ausgeglichen, wenn man da eine kleine Siegesserie startet, ist man schnell wieder auf Tuchfühlung.“

Doch an eine Niederlage gegen den Spitzenreiter denkt Mehnert im Vorfeld des mit großer Spannung erwarteten Aufeinandertreffens nicht. Zumal er davon ausgeht, dass rund 1.000 Zuschauer am Papenloh sein und für eine tolle Kulisse sorgen werden.

Fotostrecke: Westfalia Rhynern - TuS Ennepetal 1:0

Fußball Oberliga Westfalen: Westfalia Rhynern - TuS Ennepetal 1:0

„Meine Jungs spielen nicht oft vor so vielen Zuschauern. Daher lasse ich sie auch einfach laufen. Sie sollen das genießen, alles raushauen, was in ihnen steckt und für Ahlen ein richtig unangenehmer Gegner sein“, sagt der Westfalia-Trainer.

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Im Hinspiel war dies den Rhyneranern allerdings nicht gut gelungen. Da unterlagen sie im Wersestadion nach einer überaus schwachen Vorstellung mit 0:3, hatten nicht den Hauch einer Chance.

„Das war auch ein bisschen mein Fehler“, gesteht Mehnert ein. „Ich hatte die Jungs da in Fesseln gelegt, ihnen vorgegeben, tief zu stehen und dann aus einer kompakten Abwehr heraus die großen Räume nach vorne, die sich ihnen öffnen, zu nutzen. Das hat aber leider nicht geklappt, meine Spieler waren dadurch gehemmt. Das wird nicht wieder passieren“, so Mehnert.

Trotz der fünf Zähler Rückstand auf RWA und vier auf den TuS Erndtebrück, der den zweiten Aufstiegsplatz belegt, wird Rhynerns Coach gehen Ahlen nicht die große Aufholjagd starten.

„Wir werden uns nicht einigeln, aber auch nicht ins offene Messer laufen“, betont der 38-Jährige, der wieder auf Thanh-Tan Tran zurückgreifen kann, dessen Rotsperre abgelaufen ist.

Dafür ist weiter fraglich, ob Lennard Kleine, der beim 1:0 gegen TuS Ennepetal aufgrund einer muskulären Verhärtung passen musste, rechtzeitig fit wird.

„Gegen die Hammer SpVg am Sonntag wird er auf jeden Fall wieder zur Verfügung stehen. Ob es schon gegen Ahlen reicht, weiß ich nicht. Vielleicht sitzt er auf der Bank, aber von Anfang an wird er nicht dabei sein“, so Mehnert.

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