Kantersieg am Papenloh: Westfalia Rhynern deklassiert Schermbeck 

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Lucas Arenz brachte die Westfalia mit seinem Treffer zum 1:1 in die Spur. 

Rhynern - Furiose Westfalia. Im vorverlegten Spiel der Fußball-Oberliga siegte Westfalia Rhynern mit 7:1 (1:1) gegen den SV Schermbeck und durfte so den siebten Sieg im achten Rückrundenspiel bejubeln.

Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen aus Schermbeck, die sich viel vorgenommen hatten und Rhynern früh attackierten. Nach einem schnellen Gegenstoß war es SV-Kapitän Tim Dosedal, der den Aufsteiger verdient in Führung schoss (14.). Vom Gegentreffer wachgerüttelt arbeiteten sich die Blau-Weißen in die Partie und kamen nach einem Freistoß von Salvatore Gambino zum Ausgleich. Winter-Neuzugang Lucas Arenz sprang am ersten Pfosten am höchsten und köpfte zum 1:1 ein (22.). Im Anschluss war die Westfalia die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es aber, klare Torchancen zu kreieren.

Kaum war der zweite Durchgang angepfiffen, zappelte der Ball schon im Schermbecker Netz. Der agile Gambino schickte Christoph Debowiak in den Strafraum. Dessen wuchtigen Schuss klärte Patryk Niedzicki zwar noch auf der Linie, doch Arenz zur Stelle und verwandelte den Abpraller – 2:1 (46.). Bei der nächsten gefährlichen Situation des SVW stand Arenz erneut im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem hohen Ball brachte SV-Schlussmann Tim Krückemeier Arenz im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Stefan Tendyck zeigte auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Gambino souverän (54.). 

Fußball Oberliga: Westfalia Rhynern - SV Schermbeck 7:1

Neun Minuten später glänzte der Ex-Profi dann wieder als Vorlagengeber. Ein präziser Freistoß fand David Schmidt, der per Flugkopfball auf 4:1 erhöhte (63.). Mit der Führung im Rücken bestimmte die Elf vom Papenloh die Partie, Schermbeck hatte sich allerdings noch nicht aufgegeben und spielte weiter nach vorne. So ergaben sich Räume für die Hausherren, die einige Konter allerdings nicht zielstrebig genug ausspielten. Nach einem Abwehrfehler des SV schoss Gambino das 5:1 (76.) und Jannick Kastner durfte kurz vor dem Abpfiff gleich zwei Treffer bejubeln (89./90.).

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