Westfalia Rhynern erwartet Schlusslicht SV Zweckel

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Einsatz gefordert: Kapitän Dustin Wurst (links) trifft mit Rhynern auf Schlusslicht SV Zweckel.

HAMM - Der SV Westfalia Rhynern lässt sich nicht abschütteln. Zu Beginn des Saisonendspurts in der Fußball-Oberliga treibt das Team die führenden TuS Erndtebrück und RW Ahlen vor sich her. Nach dem 3:0-Sieg im Nachholspiel beim SuS Stadtlohn beträgt der Rückstand der Rhyneraner auf einen Aufstiegsplatz nur zwei Punkte. Mehr sollen es nach der Partie am Pfingstmontag (15 Uhr/Papenloh) gegen Schlusslicht SV Zweckel nicht sein.

Durch den Erfolg in Stadtlohn ist den Rhyneranern der Einzug in den Westfalenpokal nicht mehr zu nehmen. Das ist schön, doch ihre Ziele sind höhere, auch wenn Mehnert etwas anderes propagiert: „Wir haben jetzt schon das Ergebnis der Vorjahre getoppt. Wir wollen einfach nur Spaß haben. Wir müssen gar nichts“, betont er. Ohne Druck lässt es sich leichter gewinnen.

Auf den SV Zweckel trifft all das nicht zu. Zweckel muss. Mit den Gladbeckern kommt der Abstiegskampf zum Papenloh. Vier Zähler beträgt der Rückstand des Teams von Trainer Günter Appelt auf den SC Westfalia Herne, der allerdings bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat. „Die Zweckeler können nicht mehr mit nur einem Punkt leben. Sie brauchen Siege“, sagt Mehnert. Von denen hat sich das Schlusslicht in seiner bislang besten Saisonphase zuletzt einige geholt. Neun Punkte aus sechs Spielen bei nur einer Niederlage gegen den Rückrunden-Überflieger SV Lippstadt (0:2) haben zusammen mit der Rückzugankündigung des VfB Hüls die Hoffnungen der Gladbecker auf den Ligaverbleib angefacht.

„Wir dürfen nicht den Fehler machen, Zweckel am Tabellenplatz zu messen. Wir müssen an die Grenzen gehen, denn was uns erwartet, ist Abstiegskampf, und der bedeutet Einsatz“, sagt Mehnert und erinnert an Rhynerns 0:0 im Hinspiel und Zweckels 2:0-Erfolg über Ahlen.

Christoph Debowiaks Einsatz ist fraglich. Der offensive Mittelfeldspieler bekam in Stadtlohn einen Schlag auf den Fuß und musste ausgewechselt werden. Markus Maier wird in dieser Saison wegen einer Entzündung im Schambein nicht mehr zum Einsatz kommen. Im Kader könnten dagegen Mathieu Bengsch und Thanh-Tan Tran stehen. „Wir warten das Abschlusstraining ab. Wir wollen kein Risiko eingehen, zumal die Leute, die reinkommen, ihre Aufgaben zu 100 Prozent erfüllen“, sagt Mehnert.

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