Westfalia Rhynern erkämpft sich 2:2 gegen Wiedenbrück

Foto: Mroß

Hamm - Lange Zeit sah es nach einem 2:1-Sieg für Westfalia Rhynern gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück aus. Dass es am Ende 2:2-Unentschieden hieß, ging für beide Seiten in Ordnung.

Rhynern-Trainer Björn Mehnert wollte die vor allem in der zweiten Halbzeit gute Leistung jedoch nicht zu sehr loben: „Wir sind auf einem guten Weg, allerdings bewerten wir das nicht über“, sagte er.

Zu Beginn der Partie waren die Gäste die deutlich druckvollere Mannschaft. In den ersten zehn Minuten kamen die Hausherren kaum aus ihrer Hälfte heraus. Stipe Batarilo-Cerdic hatte die erste Torchance für Wiedenbrück auf dem Fuß, aber Alexander Hahnemann, vor der Saison aus Wiedenbrück an den Papenloh gewechselt, parierte den Flachschuss. Weil er den Ball nach vorne abprallen ließ, kam Max Wilschrey zum Nachschuss. Martin Zakrewski war vor der Linie aber auf dem Posten.

Die erste Möglichkeit auf seiten der Rhyneraner hatte Ersatzkapitän Christoph Debowiak, als er nicht angegriffen von der Strafraumgrenze abzog, aber nicht genau genug zielte (20.). Danach wurde es wieder brenzlig im Westfalia-Strafraum, als Herbert Bockhorn zum Schuss ansetzte, aber nur den Außenpfosten traf.

In der Folge war die Offensivreihe der Gastgeber um Jan Kleine, der nicht wirklich ins Spiel fand, zu zaghaft und halbherzig im Abschluss. Als Lennard Kleine aus aussichtsreicher Position dann aber einfach mal abzog, fiel das 1:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel brachte Mehnert die noch zur Verfügung stehenden Christoph Hunnewinkel, Margim Deljiu, Tim Neumann, Jannick Kastner, Kevin Messner und Andrei Lorengel. Draußen bleiben durften Hahnemann, David Schmidt, Jan Apolinarski, Adrian Cislak und Martin Zakrewski.

Messner führte sich gleich mit einem Missgeschick ein. Bei einem Klärungsversuch im eigenen Strafraum versprang dem Rechtsverteidiger der Ball und landete im eigenen Tor – 1:1 (53.).

Davon ließ sich die Mehnert-Elf jedoch nicht beeindrucken und spielte von da an zielstrebiger und konsequenter nach vorne. Jan Kleine und Deljiu hatten gute Chancen zu erhöhen (58./59.), ehe es Lennard Kleine besser machte. Ein hoher Ball von Robin Hoffmann fand Kleine auf der linken Seite, der nahm den Ball gut mit und hob ihn über den herausstürmenden Hölscher zum inzwischen verdienten 2:1 (67.) in s Netz. Danach konnte Wiedenbrück zufrieden sein, nicht noch ein Tor kassiert zu haben, Chancen für die Hausherren boten sich einige.

„Bei Wiedenbrück war der eine oder andere sicherlich müde“, erklärte sich Mehnert den deutlichen Leistungsabfall des Regionalligisten. „Allerdings haben es die Jungs auch gut gemacht. Wir haben neue Spieler reingeworfen, die heiß waren, Fußball zu spielen und zeigen wollten, dass sie einen Regionalligisten pieksen können“, freute sich Mehnert.

Kurz vor Schluss fiel dann noch der 2:2-Ausgleich durch Wilschrey, der aus 16 Metern abzog und Hunnewinkel keine Chance ließ (84.). Am Sonntag geht es für Rhynern gegen den Kirchhörder SC. Dann will Mehnert sehen, dass seine Mannschaft „nicht nur gegen einen Regionalligisten marschieren kann, sondern auch gegen einen Westfalenligisten.“ csp

Westf. Rhynern (1. Halbzeit): Hahnemann – Cislak, Zakrewski, Schmidt, Apolinarski – Krellmann, Menne, Hoffmann, Debowiak, L. Kleine – J. Kleine

Westf. Rhynern (2. Halbzeit): Hunnewinkel – Messner, Neumann, Krellmann, Deljiu – Lorengel, Menne, Hoffmann, L. Kleine, J. Kleine – Kastner

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