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Westfalia Rhynern: Drei Spieler kehren zum Hinrunden-Abschluss zurück

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Von: Günter Thomas

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Kehren in den Westfalia-Kader zurück: Eduard Probst (links) und Mazlum Bulut.
Kehren in den Westfalia-Kader zurück: Eduard Probst (links) und Mazlum Bulut. © Günter Thomas

Gegen Victoria Clarholz beendet Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern am Sonntag die Hinrunde in der Fußball-Oberliga - für eine optimale Ausgangsposition in der Aufstiegsrunde hofft das Team auf einen Sieg.

Hamm – 20 Punkte trennen den Tabellenvierten der Fußball-Oberliga Westfalen, Westfalia Rhynern, und den Liga-17. Victoria Clarholz – doch ein Selbstläufer ist das Duell beider Mannschaften am Sonntag (15 Uhr/Viactiv Arena) für Michael Kaminski nicht. „Mit Clarholz kommt eine Mannschaft zu uns, die mit viel Einsatzbereitschaft zu Werke geht“, sagt der Westfalia-Coach, der sich zuletzt noch persönlich auf dem Platz ein Bild vom kommenden Gegner gemacht hat. „Das wird eine Nuss, die man erstmal knacken muss.“

Dass der Westfalia das gelingen kann, steht für den Coach ebenso fest wie für seine Spieler. „Die Jungs sind nach den starken Auftritten zuletzt euphorisch, die Brust ist breit geworden, und wie sie in Aplerbeck und Kaan-Marienborn gespielt haben, war schon gut anzusehen“, lobt der Trainer. „Wir wollen zeigen, warum wir die beste Heimmannschaft der Liga sind. Und ich bin überzeugt davon, dass die Jungs den Gegner nicht unterschätzen werden.“

Gäste müssen noch nachsitzen

Während es für die Gastgeber der letzte Spieltag der Hinrunde ist, müssen die Gäste noch zwei Nachholspiele bestreiten, ehe beide Teams anschließend im weiteren Verlauf der Saison verschiedene Wege gehen werden. Während Clarholz künftig in der Abstiegsrunde um den Verbleib in der Oberliga kämpfen muss, wird die Westfalia in der Aufstiegsrunde alles versuchen, um die Favoriten wie Wattenscheid oder Kaan-Marienborn im Kampf um die beiden Aufstiegsränge weiter zu ärgern. „Daher wollen wir den Dreier gegen die Victoria mitnehmen und unser Punktekonto auf 40 schrauben – das wäre nach 20 Spielen eine tolle Bilanz“, sagt der Coach.

Das Feld für einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde ist laut Kaminski geebnet: „Stand jetzt wird Clarholz antreten, unser Platz ist in einem deutlich besseren Zustand als in den vergangenen Heimspielen“, sagt der Westfalia-Trainer. „Wir werden noch einmal alles geben, ehe die Jungs dann vor der Aufstiegsrunde noch einmal ein paar Tage die Beine hochlegen können.“

Personell hat sich die Lage am Papenloh in dieser Trainingswoche deutlich entspannt. Mit Mittelfeldmann Mazlum Bulut sowie den Offensivkräften Brian Wolff und Eduard Probst kehrten drei Spieler voll ins Mannschaftstraining zurück. Ob sie dann auch eine Option für Sonntag sein werden, wollte Kaminski noch davon abhängig machen, wie die Spieler das freitägliche Abschlusstraining verkraftet haben.

Drei Spieler zurück im Teamtraining

Torjäger Probst wäre allenfalls eine Option als Einwechselspieler. „Wir haben zuletzt vorne drin mit Tom Franke gespielt, der das toll macht“, erklärt Kaminski. „Eduard ist ein anderer Spielertyp. Vielleicht kann er in der Schlussviertelstunde Minuten sammeln. Für Tom würde es mich freuen, wenn er sich für seine gute Arbeit mit einem Tor belohnt.“

Dass die Verteilung der Heim- und Auswärtsbegegnungen in der Aufstiegsrunde noch immer nicht feststeht, sieht Kaminski gelassen. „Ich fände es sportlich fair, wenn alle Mannschaften vier oder fünf Heimspiele bekommen und die vorne platzierten vielleicht eins mehr“, sagt er, obwohl sein Team in der Hinrunde bereits fast alle Begegnungen gegen die Mitkonkurrenten auswärts bestritten hat. „Dafür sagen einige ja auch, dass es für uns besser war, dass wir die vermeintlich leichteren Aufgaben zu Hause hatten. Wir nehmen den Spielplan wie er kommt – uns fällt es leichter, die Situation so anzunehmen wie sie ist.“

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