Rhynern aktuell Oberliga-Zweiter

"Werden der Mannschaft den Aufstieg nicht verbieten"

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Die Zuschauerkapazität des Sportplatzes „Am Papenloh“ ist begrenzt. Dies könnte ein Problem werden, wenn die Rhyneraner tatsächlich am Ende der Saison auf einem Aufstiegsplatz stehen sollten.

HAMM - Nach teils famosen Auftritten in den bisherigen 13 Saisonspielen steht der SV Westfalia Rhynern als Zweiter der Fußball-Oberliga auf einem Rang, der zum Aufstieg in die Regionalliga West berechtigen würde. Doch kann das Team vom Papenloh einen möglichen Sprung in die Viertklassigkeit überhaupt stemmen?

Noch haben sich die Verantwortlichen des SV Westfalia mit diesem Thema nicht beschäftigt. Das gab der Vorsitzende Arnulf Kleine auf WA-Nachfrage zu.

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„Klar hat man im Kopf Hirngespinste und macht sich so seine Gedanken. Aber im Vorstand haben wir darüber noch nicht gesprochen“, erklärte der Vereinsboss und will sich nun mit seinen Kollegen aus der Führungscrew in der Winterpause mit einem möglichen Aufstieg beschäftigen – „wenn die Mannschaft weiter so gut abschneidet und die Sache dann noch aktuell ist“, so Kleine.

Ein generelles Nein zu einem Sprung in die Regionalliga wird es von Vorstandsseite aber keinesfalls geben: „Wir werden der Mannschaft den Aufstieg nicht verbieten.“

Es sind gleich zwei Baustellen, die die Rhyneraner im Optimalfall bearbeiten müssten: Zum einen bedarf es einer wettbewerbsfähigen Mannschaft, zum anderen muss die Infrastruktur auf dem und rund um den Sportplatz „Am Papenloh“ den Anforderungen der Regionalliga angepasst werden.

So ist die Anlage der Westfalia im Ausnahmefall für 1500 Zuschauer zugelassen. „Wir könnten dann also, wenn es tatsächlich so voll werden sollte, ein bestimmtes Kartenkontingent an den Gegner für den Vorverkauf geben. Und bei 1500 wären wir dann dicht“, sagt Kleine.

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Allerdings muss ein Regionalliga-Verein laut offizieller Bestimmungen ein Stadion mit einer Kapazität von 2500 Fans vorweisen. Hier könnte es also im Falle eines Aufstiegs zu Problemen kommen.

Doch der Vorsitzende gibt sich zuversichtlich, diese Schwierigkeit aus dem Weg zu räumen: „Auch Vereine wie Wiedenbrück und Kray haben das hinbekommen. Ich denke, das wäre auch bei uns vom Umfeld her zu bewältigen.“

Dass die Mannschaft in der derzeitigen Zusammensetzung in der Regionalliga kein Kanonenfutter wäre, davon ist Kleine überzeugt. „Man hat doch im Westfalenpokal bei unserer knappen Niederlage gegen Lotte gesehen, dass wir ein gutes Team haben. Wie man die Truppe im Fall der Fälle verstärken kann, muss man abwarten und schauen, was wir und wie wir das stemmen können“, fügt Kleine an.

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