Rhynern will die Erfolgsserie in Paderborn fortsetzen

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Björn Mehnert will mit Westfalia Rhynern in der Tabelle weiter nach oben klettern.

Hamm - Vier Spiele, vier Siege – seit Björn Mehnert, Trainer des SV Westfalia Rhynern, seinen Vertrag beim Fußball-Oberligisten verlängert hat, läuft es bei der Mannschaft vom Papenloh. Doch der ehemalige Profi des BV Borussia Dortmund sieht keinen Zusammenhang zwischen seiner persönlichen Zukunftsplanung und der Erfolgsserie der Westfalia.

„Das spielt sicher keine Rolle“, beteuert Mehnert. „Wir haben im Winter kleinere Korrekturen vorgenommen, zudem so früh wie kein anderer Verein der Oberliga die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Und das zahlt sich jetzt aus.“

Innerhalb von drei Tagen hat die Westfalia zuletzt die Spitzenteams aus Neuenkirchen und Lippstadt geschlagen und ist damit in der Tabelle auf Rang acht vorgerückt. Mehnert will mit seiner Mannschaft weiter nach oben. Deshalb soll die Erfolgsserie am Gründonnerstag ab 19.30 im Nachholspiel bei der zweiten Mannschaft des SC Paderborn fortgesetzt werden. Die Partie findet auf dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum Breite Bruch, Neuenbekener Straße 25, in Paderborn statt.

„Wir schauen derzeit sicherlich nicht nach Vereinen wie Sprockhövel oder Lippstadt, dennoch haben wir natürlich Ziele, wollen aus jedem Spiel das Maximum herausholen“, erklärt der Coach, der auch den Kunstrasen nicht als Nachteil ansieht. „Wir haben in der ganzen Vorbereitung auf Kunstrasen trainiert, auch in Testspielen gute Ergebnisse erzielt. Meine Mannschaft spielt gerne Fußball. Das ist auf diesem Belag sicherlich derzeit leichter möglich als auf so manchem lädierten Naturrasen.“

Die Stimmung im Training ist derzeit prächtig. „Ich habe immer Spaß bei den Übungseinheiten“, beteuert Mehnert. „Den Jungs fällt angesichts der guten Ergebnisse derzeit einiges leichter.“ Für Mehnert kommt es in dieser Phase mit den vielen englischen Wochen auf Grund der Nachholspiele vor allem darauf an, die Belastung der einzelnen Spieler gut zu dosieren. Schon beim 2:1-Sieg gegen Lippstadt am vergangenen Sonntag hatte er sanft rotiert und zwei Wechsel in der Startformation vorgenommen. „Zwei oder drei Änderungen wird es wohl auch in Paderborn wieder geben“, sagt der Trainer, dem erneut der komplette Kader zur Verfügung stehen wird.

Wie die Mannschaft der Ostwestfalen aussehen wird, kann Mehnert dagegen nur sehr schwer einschätzen. „Da im Profibereich Länderspielpause ist, wird sicherlich der eine oder andere Paderborner Akteur aus dem erweiterten Zweitligakader zum Einsatz kommen, um ihnen Spielpraxis zu vermitteln. Allerdings müssen sich auch diese Spieler erst zurechtfinden“, sieht der Coach darin nicht unbedingt einen Vorteil für die Gastgeber.

Mehnert weiß allerdings, dass er auf Paderborner Seite mit einer sehr jungen, lauf- und kampfstarken Mannschaft rechnen muss. Laufbereitschaft und Kampfstärke zeichnete die Westfalia am vergangenen Sonntag beim Sieg über den Tabellenzweiten Lippstadt aus. Deshalb geht Mehnert davon aus, dass sein Team auch aus Paderborn etwas mitnehmen wird. Schließlich hat die Truppe in den vergangenen Wochen reichlich Selbstvertrauen getankt.

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