Westfalia-Damen fehlt nur ein Sieg zur DM-Endrunde

HAMM ▪ Berlin ist immer eine Reise wert. Auch für die Faustball-Damen des TV Westfalia Hamm, die am vorletzten Spieltag der Bundesliga Nord schon einen vorentscheidenden Schritt in Richtung Hallen-Endrunde absolvierten.

Gestern morgen gewannen die Schützlinge von Trainer Jan Pannewig beim direkten Konkurrenten VfK Berlin in der Sporthalle am Steinplatz an der Uhlandstraße überraschend glatt mit 3:0 (11:8, 11:9, 11:1) und haben nun vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger aus Berlin und Moslesfehn. Dass die zweite Partie gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Jahn Schneverdingen danach mit 1:3 (11:7, 2:11, 10:12, 7:11) verloren ging, trübte die Hammer Freude nicht mehr.

„Jetzt müssen wir am kommenden Wochenende aus den letzten beiden Spielen gegen Schwerin und gegen Gastgeber Moslesfehn nur noch einen Sieg holen, dann haben wir die DM-Endrunde erreicht“, freute sich Jan Pannewig über die gute Mannschaftsleistung der Westfalia-Damen. Daran, dass der TV Westfalia am 3. und 4. März im baden-württembergischen Calw um den Titel mitspielen wird, besteht eigentlich kein Zweifel mehr. Denn gegen den Tabellenvorletzten Schwerin sind die Hammerinnen klarer Favorit. „Wir wollen uns mit einem Erfolg gegen Schwerin auf jeden Fall ein Endspiel gegen Moslesfehn ersparen“, betonte Pannewig.

Im Aufeinandertreffen mit dem VfK Berlin, der gegen die Hammer seine letzte Chance unbedingt nutzen wollte, agierte der TV Westfalia von Beginn an sehr konzentriert. Eine kleine Schwächephase sah Jan Pannewig nur im zweiten Satz, als die Gäste eine 8:3-Führung etwas zu leichtfertig verspielten und Berlin noch einmal auf 9:9 herankommen ließen. Doch die letzten beiden entscheidenden Bälle gingen wieder an die Hammerinnen. Somit war die Moral der Berlinerinnen endgültig gebrochen. Im dritten Abschnitt leistete der VfK keine Gegenwehr mehr und der TV setzte sich mit 11:2 durch. Das gab reichlich Selbstvertrauen für die Partie gegen Tabellenführer Schneverdingen. Mit 11:7 gewannen die Westfalen den ersten Satz. „In Durchgang zwei hatten wir dann beim 2:11 allerdings keine Chance“, gestand Pannewig ein. Im dritten Abschnitt vergaben die Hammer beim 10:8 zwei Satzbälle. „Vielleicht wäre dann für uns sogar noch mehr drin gewesen“, ärgerte sich der Coach, dessen Team schließlich am Ende mit 1:3 verlor. ▪ P. Sch.

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