Warsteiner Masters

„Wer kein Spiel verliert, steht zu Recht oben“ - die Stimmen zum Turnier

Fabian Nüse traf zum 1:1 beim starken Auftritt von BW Büderich gegen Rhynern. Am Ende gewann der Underdog aus der Kreisliga A hochverdient mit 3:2 gegen den Regionalligisten.
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Fabian Nüse traf zum 1:1 beim starken Auftritt von BW Büderich gegen Rhynern. Am Ende gewann der Underdog aus der Kreisliga A hochverdient mit 3:2 gegen den Regionalligisten.

Werl - Beim Warsteiner Masters wurde viel getrickst, gespielt, gerannt und geschossen. Nach dem Turnier aber auch ein bisschen gesprochen. Wir haben die Stimmen zum Turnier.

Stefan Schwarze (RW Westönnen): „Platz drei ist mit Sicherheit ein gutes Ergebnis für uns. Dass es vor dem 1:2 im entscheidenden Spiel eine strittige Situation gegen uns gibt, ist natürlich ärgerlich. Aber gerade in den letzten Partien haben wir uns spielerisch sehr ansprechend präsentiert.“

Heiko Hofmann (SV Lippstadt): „Als Titelverteidiger hatten wir natürlich ein großes Erbe zu tragen, daher freuen wir uns natürlich über den Sieg. Das war aber der Verdienst der Mannschaft, wir haben heute den besten Fußball gezeigt. Und wer im ganzen Turnier kein Spiel verliert, der steht am Ende dann auch zu Recht ganz oben.“

Philipp Sterthoff (SC Sönnern): „Eigentlich sind wir natürlich ganz zufrieden. Wir haben zwar das erste Spiel unnötig verloren, uns dann aber recht gut verkauft. Gegen eine Mannschaft wie Rhynern haben wir natürlich nur eine Chance, wenn die schwächeln. Da haben wir uns aber die Fehler am Anfang erlaubt und sind einem 0:3 hinterhergelaufen. Zum Schluss mussten wir alles riskieren und haben noch die zwei Treffer kassiert. Aber was nützt es dir, wenn du beim 2:3 mauerst.“

Dominik Koch (BW Büderich): „Gefühlt war es dieses Jahr wie beim letzten Masters. Dass wir dann das erste Spiel gegen Rhynern auch noch gewinnen, hat für eine große Euphorie gesorgt. Vielleicht war diese Euphorie zu groß für uns. Gegen Lippstadt hatten wir dann nicht den Hauch einer Chance, gegen Oestinghausen haben wir uns einfach zu leichte Treffer gefangen. Vielleicht sollten wir nächstes Mal einfach das erste Spiel verlieren, dann läuft es danach vielleicht besser.“

Günter Jochheim (SG Oestinghausen): „Mit Platz sieben und unserer Leistung bin ich zufrieden. Uns fehlten einige Spieler verletzt, daher hatten wir auch nur einen kleinen Kader. Wir haben das erste Spiel verpennt, uns danach aber gesteigert. Letztendlich sind wir an unserer Chancenauswertung gescheitert.“

Kevin Nicolai (Westf. Rhynern): „Wir hatten uns schon mehr erhofft. Gegen Büderich ist es immer schwer zu spielen und wir haben zu Beginn nicht ernst genug gespielt. Wir haben nur teilweise zu unserem Spiel gefunden. Gegen meinen Ex-Club Westönnen auszuscheiden ist auch kein Trost.“

Nihat Erdöl (SF Ostinghausen): „Es war keine schlechte Leistung von uns. Im ersten Spiel war es richtig spannend und wir hatten das bessere Ende für uns. Gegen Westönnen waren wir auch nicht chancenlos, führen 2:0, machen dann aber zwei Fehler. In der Verliererrunde gegen Sönnern war dann eine Menge Hektik. Es war hart umkämpft und es gab ein oder zwei umstrittene Entscheidungen. Die Rote Karte nach Spielschluss muss echt nicht sein.“

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