HSV vor wegweisendem Duell beim Tabellenvorletzten Stadtlohn

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Im Hinspiel gegen den SuS Stadtlohn lief es bestens für die Hammer SpVg um Amadeus Piontek (links): Sie gewann mit 4:0.

Hamm - Das erste Pflichtspiel der Hammer SpVg nach der Winterpause fiel am vergangenen Sonntag dem miserablen Wetter zum Opfer; das zweite wird stattfinden, denn Gastgeber SuS Stadtlohn hat die Partie am Sonntag (15 Uhr) auf seinen Kunstrasenplatz verlegt. Beide Teams müssen gewinnen: Stadtlohn, um den Tabellenkeller in absehbarer Zeit verlassen zu können. Und die HSV, um gar nicht erst hinein zu rutschen.

„Das ist eine ganz wichtige Partie“, sagt HSV-Trainer Ferhat Cerci. „Stadtlohn wird mit aller Macht versuchen, in der Liga zu bleiben. Wir stellen uns auf ein schweres und kampfbetontes Spiel ein. Aber die Jungs sind heiß. Sie wollen nach der langen Pause wieder Spiele haben, in denen es um was geht“, glaubt Cerci. „Ein Nachteil ist vielleicht, dass wir nicht genau wissen, wo wir stehen.“

Etwas angenehmer wird die Aufgabe an der niederländischen Grenze durch die gute personelle Lage. Die Defensiv-Akteure Erdal Kaleoglu, Tayfun Cakiroglu und Damir Kurtovic, die der HSV am vergangenen Wochenende gegen den SV Schermbeck möglicherweise gefehlt hätten, sind wieder fit. Lediglich Serdar Ygit wird wohl wegen eines grippalen Infekts pausieren müssen.

Weil die Landesliga-Reserve spielfrei hat und keine Verstärkung benötigt, wird das Gespann Cerci/David Odonkor mit 20 Akteuren nach Stadtlohn fahren. „Für einen Trainer ist das nicht einfach. Aber ich habe lieber zu viele als zu wenig Spieler“, so Cerci.

Hinter Stadtlohn liegt eine Hinrunde zum Abhaken. Nur zweimal war der SuS chancenlos (0:4 gegen die HSV, 0:3 gegen Neuenkirchen), ansonsten ließ die Elf von Trainer Daniel Sekic viele Punkte unnötig liegen. „Das war teilweise brutal für uns“, sagt der Coach. Das soll, das muss sich ändern. Der Verein hat in der Winterpause deshalb ein halbes Dutzend neue Spieler geholt, darunter so namhafte wie Christian Erwig und Dirk Jasmund. Auch der Ex-HSVer Seyit Ersoy wechselte nach seinem Intermezzo beim SV Zweckel an die niederländische Grenze.

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