Stephan Just verstärkt ab Sommer den ASV

Stephan Just spielt ab der Saison 15/16 für den ASV Hamm. 

HAMM - Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen verstärkt sich in der Spielzeit 2015/16 mit Rückraumspieler Stephan Just vom Erstligisten TSG Ludwigshafen-Friesenheim. 

Der 35-Jährige belegt derzeit Rang zwölf in der Torschützenliste der DKB-Handball-Bundesliga, insgesamt gelangen ihm in der höchsten deutschen Handball-Liga 1779 Treffer.

Mann für entscheidende Situationen

Wichtiger als seine Torgefährlichkeit sind für die Westfalen aber die Qualitäten des variablen Rückraum- und Kreisspielers als Führungsspieler und Mann für die entscheidenden Situationen. So will „Apollo“, wie der vom Vater auf den Sohn übergegangene Spitzname des gebürtigen Eisenachers lautet, viel von seinen Erfahrungen an die jungen Spieler in den Reihen des ASV weitergeben.

Just voller Tatendrang

„Mich reizt diese Aufgabe total. Ich verfolge die Arbeit von Kay Rothenpieler und dem gesamten Umfeld beim ASV schon eine Weile und es ist toll, was dort geleistet wird. Ich will nicht nur im Spiel meinen Teil zum Erfolg beitragen, ich will auch in jedem Training bei der Entwicklung weiterhelfen“, erklärte der Rechtshänder seine Entscheidung für den ASV.

Hier wird er zunächst einen Ein-Jahres-Vertrag erhalten. „An Stephan Just sind wir schon eine Weile interessiert. Nach dieser Spielzeit endete sein Vertrag in Friesenheim und wir haben unsere Gespräche erfolgreich zum Abschluss gebracht. Mit ihm haben wir künftig einen unglaublich erfahrenen Spieler in unseren Reihen, der uns als Spieler und als Führungsperson neben Ondrej Zdrahala erheblich weiterbringen wird. Wir sind überzeugt, dass er außerdem auch menschlich sehr gut zu uns passt“, erklärte Manager Kay Rothenpieler.

Neuzugang trifft auf ehemalige Weggefährten

Gerade wegen der vielen jungen Spieler in den eigenen Reihen sei es umso bedeutsamer, auch einige erfahrene Akteure im Kader zu haben, meint der Manager. Bei den Westfalen wird Stephan Just auf einige ehemalige Weggefährten treffen. So arbeitete er mit dem neuen Trainer Niels Pfannenschmidt bereits bei GWD Minden zusammen, als dieser dort Co-Trainer war.

Mit dem jetzigen Co-Trainer Torsten Friedrich spielte er beim SC Magdeburg zusammen. Und die Heimstätte des ASV kennt er bereits aus eigener Anschauung: Sowohl im Erstligajahr des ASV als auch in der Saison 2013/14 trat er mit den „Eulen“ in Hamm an. „Ich kenne das Umfeld in Hamm aus eigener Erfahrung. Die Professionalität und Begeisterungsfähigkeit suchen in der 2. Liga ihresgleichen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe dort“, sagt der 14-fache Nationalspieler.

Verletzter Orlowski soll bleiben

Mit dem Neuzugang sind nun die Planungen für den Rückraum weitgehend abgeschlossen. Marian Orlowski, der sich derzeit nach seiner Kreuzband-Operation in der Reha befindet, soll auch über die Saison hinaus beim ASV verbleiben. „Stephan wird Marian sicher dabei helfen, schnell wieder in die Mannschaft integriert zu werden, Marian wird viel von seiner Erfahrung profitieren können", meint Manager Kay Rothenpieler.

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