Wechsel des Veranstalters bei Ü-40-Stadtmeisterschaft

Wolfgang Tondera vom VfL Mark.

Hamm - Zehn Jahre lang war die inoffizielle Ü 40-Stadtmeisterschaft für die Hammer Altherrenfußballer fester Bestandteil des Terminkalenders im Januar. Elf Mal in Folge richtete die AH-Abteilung des VfL Mark das Turnier in der Glückauf-Sporthalle aus – eine zwölfte Auflage wird es jedoch unter VfL-Zuständigkeit nicht mehr geben.

Verzichten müssen die Hammer Fußballer auf das Event jedoch nicht, denn schon am 20./21. Februar übernimmt der TuS Germania Lohauserholz die Ausrichtung des Wettbewerbs. „Michael Zahorodnyi vom TuS hat mich angerufen und gefragt, ob sie die Ausrichtung übernehmen können“, sagt Wolfgang Tondera vom VfL Mark, einer der Initiatoren des Turniers. „Und wir haben nichts dagegen.“

In vier Wochen soll der Ball nun an neuer Stätte in der Sporthalle II der Friedensschule rollen. „Die Einladungen sind bereits vor einer Woche rausgegangen“, sagt Zahorodnyi, 2. Vorsitzender des TuS Germania Lohauserholz. „Wir wollen es wie der VfL Mark halten, am Samstag die Ü 40-Stadtmeisterschaften und am Sonntag das Ü 50-Turnier austragen. Acht Mannschaften haben bisher gemeldet, wobei wir noch auf ein wenig mehr Resonanz hoffen.“ Gespielt werden soll dann nach den neuen Hallenregeln. „Sonst“, so Zahorodnyi, „müssten wir ja Strafe zahlen.“

„Der Aufwand ist einfach zu groß geworden“, benennt Tondera einen der Gründe für das Ende der Veranstaltung in seiner bisherigen Form. „Außerdem sind es mit den Jahren immer weniger Mannschaften geworden, die bei uns angetreten sind.“

Ein Grund dafür sind die Fusionen im Hammer Fußball. Durch die Zusammenschlüsse in Bockum-Hövel oder Herringen reduzierte sich das Teilnehmerfeld genauso wie durch die Tatsache, dass viele Vereine aus Mangel an Spielern gar keine Altligateams mehr stellen können. „Im Jahr 2005 haben wir mit 16 Mannschaften angefangen und die Tribüne war rappelvoll“, erinnert sich Tondera. „Im vergangenen Jahr haben nur noch neun Teams teilgenommen. Und die Zuschauerresonanz war gleich Null. Auf der Tribüne sitzen nur noch die Spieler.“

Zudem bereitet der Aufbau der Rundum-Bande, das Beschaffen der Fünfmeter-Tore und die Bewirtung der Kuchentheke durch die Spielerfrauen sowie des Grillstands viel Arbeit. Die Änderungen der Hallenregeln haben den Markanern schließlich den letzten Rest an Freude auf die Ausrichtung des Turniers genommen. „Die Bande war ja ein Highlight“, sagt Tondera, der den Futsal-Regeln nur wenig abgewinnen kann. „Und mit dem Ball hatten wir auch keine Lust mehr.“

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