HammStars streben nächste Pokal-Überraschung an

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Kevin Donahue (rechts) und die HammStars wollen gegen Leichlingen den nächsten Pokal-Favoriten stürzen.

Hamm - Das 123:65 der TuS 59 HammStars gegen den BC Soest war für den Basketball-Oberligisten der vorläufige Höhepunkt einer an solchen nicht armen Spielzeit. Ein weiterer könnte am Mittwoch in der 3. Runde des WBV-Pokals gegen den Leichlinger TV folgen (19.30 Uhr, Sporthalle des Märkischen Gymnasiums).

„Samstag war ein Tag, da stimmte alles“, geriet Hammstars-Teammanager Frank Fabek auch mit einigen Tagen Abstand noch ins Schwärmen über den Auftritt des TuS 59 gegen den Nachbarn, der im Hammer Westen letztlich chancenlos war. 

Mit nunmehr sieben Siegen aus sieben Ligabegegnungen haben die Schützlinge von Trainer Ivan Rosic die Tabellenspitze erobert und sich endgültig in die Favoritenrolle für den Aufstieg manövriert. „Wir haben nur ein Spiel gewonnen, nicht mehr“, mahnt Trainer Rosic und empfiehlt seinem Team mit Blick auf das deutliche Resultat gegen Soest: „Schnell abhaken, die Messlatte muss wieder höher gesetzt werden.“ 

Und das wird sie aller Voraussicht nach am Mittwoch gegen Leichlingen, auch wenn die Hammer in dieser Saison bereits bewiesen haben, dass sie Herausforderungen dieser Art gewachsen sind. Denn mit der SG Süd-West Baskets Wuppertal (86:84) und dem SVD 49 Dortmund (85:72) haben sie in den ersten beiden Pokalrunden schon zwei Klubs aus der 2. Regionalliga, in der auch der LTV angesiedelt ist, aus dem Wettbewerb geworfen. 

Sollten die HammStars auch die Gäste aus dem Bergischen ausschalten und in Runde vier einziehen, wäre dies der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Entsprechend hat Rosic seine Akteure auch auf den „Motivationsschub“ aufmerksam gemacht, dass „wir in Hamm Geschichte schreiben können“. Dabei muss der Coach aber auf den nach wie vor an Sprunggelenksproblemen laborierenden Lukas Plattfaut verzichten, der aus diesem Grund schon gegen Soest wenig Spielanteile hatte. 

„Priorität hat die Liga“, unterstreicht Fabek zwar, den Aufsehen erregenden Triumphzug im Pokal will der TuS 59 natürlich dennoch gerne fortsetzen. Letztmals in einem Heimspiel steht den Hammern allerdings gegen Leichlingen der Australier Zac Maloney zur Verfügung, dessen Aufenthalt in Europa genauso wie sein sportliches Engagement in Hamm von vornherein auf ein paar Monate befristet war. Er wird vor der Partie heute offiziell verabschiedet. „Ein ganz feiner Mensch“, betont Fabek. Maloney habe zudem zur Entlastung von Aufbauspieler Kevin Donahue beigetragen und stets die jungen Spieler mit einbezogen.

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