Wasserball

Rote Erde trotzt Bochum einen Punkt ab

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Sören Kohle traf dreimal.

Hamm - Das erste, was wieder aus dem Wasser ragte, nachdem Stephan Kersting den entscheidenden Fünfmeter im Netz versenkt hatte, war seine geballte Faust. Eine Sekunde vor dem Ende hatte Kersting dem SC Rote Erde Hamm im TuS 59 in der 2. Wasserball-Bundesliga das 14:14 (1:6, 5:2, 4:2, 4:4)-Unentschieden gegen den SV BW Bochum gesichert.

Ein Ergebnis, das die Hammer mächtig stolz machte. Schließlich waren die Gäste als ambitionierter Tabellenzweiter im Maximare angetreten – die ungeschlagene Serie der Gastgeber in eigener Halle konnten auch sie nicht brechen. „Das ist ein absoluter Bonuspunkt für uns und unglaublich wichtig, dass wir den im Kampf um den Klassenerhalt oben drauf gesattelt haben“, freute sich Rote-Erde-Carsten Berg. „Was die Mannschaft nach einem Rückstand von 1:7 gezeigt hat, ist Wahnsinn.“

Nach besagtem Zwischenstand in der 11. Minute sah es eigentlich nur noch danach aus, als wenn die Hammer sich fortan zum Schadensbegrenzung kümmern sollten. Doch es ging ein Ruck durch das gesamte Team, das von Minute zu Minute stärker wurde. Fortan war Rote Erde „körperlich auf der Höhe und schwimmerisch – das war ein riesen Fight“, lobte Carsten Berg, dessen Team nach 26 Minuten durch Justus Theismann erstmals zum Ausgleich kam und wenig später sogar durch Kersting in Führung ging (13:12/54.). Logisch auch die Beurteilung des Trainers für die Leistung des achtfachen Torschützen Kersting: „Ich hebe ja eher ungern einzelne Spieler heraus“, sagte Berg. „Aber das war überragend.“

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