Masters in Bergkamen: Wethmar erreicht die Endrunde

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Nach dem Spielabbruch: Wethmars Michael Steinhofer versucht die HSV-Spieler zu beruhigen. Im Hintergrund verlässt Schiedsrichter Sauer das Feld.

BERGKAMEN -  Westfalia Wethmar hat sich für die Endrunde des Warsteiner Masters in Werl qualifiziert. Der Bezirksligist gewannen die Zwischenrunde in Bergkamen mit 5:1 im Finale gegen Westfalia Wickede.

Die verbliebenen heimischen Teams, FC Overberge, SuS Kaiserau und VfL Kamen, schieden nacheinander aus.

Dritter wurde Oberligist Hammer SpVg, der zusammen mit Wickede in der Lucky Loser-Runde noch um Tickets für das Endrundenturnier und um die „großen Fleischtöpfe“ spielen kann.

Die Stimmung in der Friedrichsberghalle litt darunter, dass es Gastgeber FC TuRa nicht in die Zwischenrunde geschafft hatte. Siege gegen den Kamener SC und Gurbet Sport reichten dem Team von Trainer Andreas Bolst nicht. Über den Umweg verblieben der VfL Kamen und Westfalia Wickede im Turnier.

Vorjahressieger FC Overberge kassierte gleich zu Beginn eine 0:1-Pleite gegen Westfalia Wickede. In der Trostrunde setzte es dann ein 1:4 gegen Eintracht Dortmund. Das war’s für den FCO.

In der vierten Runde (Trostrunde) trafen der VfL Kamen und der SuS Kaiserau aufeinander. Die VfL-Führung von Sudhaus glich Schuster aus. Dann machten aber Hülsmann und Potthoff für den A-Kreisligisten alles klar.

Die stark aufspielende Truppe von Coach Marko Barwig musste sich dann aber dem Oberligisten Hammer SpVg mit 0:4 nach Verlängerung beugen.

Souverän marschierte Westfalia Wickede durch das Turnier am Sonntag, setzte sich zwischenzeitlich auch mit 2:1 gegen Wethmar durch. Doch die Lüner gewann das Spiel um Platz drei mit 1:0 nach Verlängerung gegen Hamm, zogen so ins Endspiel ein und triumphierten dann im zweiten Duell mit Wickede.

Die Hammer SpVg und der FC Overberge setzten sich am Vortag in ihren Gruppen als Erste durch. In der Gruppe „Warsteiner alkoholfrei“ wurde TSC Eintracht Dortmund Zweiter. TuS Westfalia Wethmar wurde Dritter. In die Quali-Runde mussten der VfL Kamen, Kamener SC und Gurbet Spor Bergkamen. Ausgeschieden: TIU Rünthe.

In der Gruppe „Sportpreise Kemper“ lagen auf den Plätzen zwei und drei TuS Heven und SuS Kaiserau. Die Plätze vier bis sechs belegten BV Lünen 05, TuRa Bergkamen und BV Westfalia Wickede II.

Nicht gerade mit Ruhm bekleckerte sich die Hammer SpVg am Schlusstag. Marschierte der Favorit zunächst noch locker durch die Zwischenrunde, stellte sich mit Westfalia Wethmar der erste dickere Brocken in den Weg.

Der Bezirksligist führte mit 2:0, die Hammer monierten immer wieder zu Unrecht, dass die Uhr von der Turnierleitung nicht angehalten wurde. Schiedsrichter Lukas Sauer verhängte erst zwei Zeitstrafen, bevor Damir Kurtovic nach einer Grätsche von hinten die Rote Karte sah. Bei nur noch einem Feldspieler gab es den Spielabbruch. Wethmar führte mit 2:1 und kam eine Runde weiter.

Mit leichten Problemen unterbanden die TuRa-Ordner eine Rudelbildung. Schiedsrichter Sauer wurde von dem Hammer Spieler Semih Yigit bedroht. Nur langsam glätteten sich die Wogen wieder, die HSV kam noch zu zwei Siegen, ehe sie erneut an Wethmar scheiterte und dann – ohne hochkochende Emotionen – die Heimreise antrat.

Dass es noch eine verbale Entgleisung von Yigit gegen Sauer gegeben haben soll, wies HSV-Trainer Barjaktarevic indes zurück. „Das ist ausgeschlossen. Die Jungs waren alle bei mir“, sagte er. - awa

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