SG Bockum-Hövel gewinnt Masters-Vorrunde in Bönen

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Das Endspiel der Vorrundenhalle Bönen entschied die SG Bockum-Hövel (rote Trikots) mit 3:2 gegen den TSC Kamen für sich. Damit hat sich der Bezirksligist direkt für die Endrunde des Warsteiner Masters qualifiziert.

BÖNEN - Die SG Bockum-Hövel hat sich das direkte Ticket nach Werl gesichert. Der Bezirksligist gewann das Vorrundenturnier des Warsteiner Masters in der Bönener Goethehalle und steht damit als eines von zehn Teams bereits in der Endrunde der Großveranstaltung deren Gruppenphase in zehn Hallen ausgetragen wird. Für die Lucky-Loser-Runde qualifizierten sich als Zweiter und Dritter die Überraschungsmannschaft vom TSC Kamen und Oberligist Westfalia Rhynern.

Die Bockum-Höveler blieben am zweiten von zwei langen Hallenfußball-Tagen als einziges Team ungeschlagen. Daher bezeichnete Trainer Markus Matzelle den Sieg auch als verdient. „Es gewinnt nicht immer die Mannschaft mit mehr Ballbesitz“, lobte der Coach vor allem die Defensivarbeit seiner Spieler, die sich unter anderem gegen den Westfalenligisten Westfalia Wickede und Rhynern durchsetzten.

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Warsteiner Masters - Halle Bönen - 2. Tag

Das Finale entschied die SG dann aufgrund der besseren Offensive für sich. Der TSC egalisierte durch Fatih Dündar und Servet Vural zwar zweimal die Führung durch Simon Schroth. Auf den Siegtreffer von Marcel Niemöller hatte der A-Ligist allerdings keine Antwort mehr.

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Spannung in der ersten Vorrundengruppe 

Der TSC hatte tags zuvor seine Vorrundengruppe ungeschlagen vor Bockum-Hövel und Rhynern für sich entschieden, war dann aber durch eine Niederlagen gegen die Westfalia in die Trostrunde gerutscht (0:3 nach Verlängerung). Anschließend warf Kamen in der viertletzten Partie der Doppel-k.-o.-Runde Wickede mit 2:0 aus dem Rennen um die Tickets in Werl und traf im Spiel um Platz drei wieder auf den Oberligisten. Dabei triumphierte der TSC mit 11:10 im Neunmeterschießen. Björn Kempe versenkte den entscheidenden 24. Versuch, nachdem Matteo Fichera gescheitert war.

Ausrichter SpVg Bönen wurde in der Endabrechnung Siebter. Nach Platz fünf in der Vorrundengruppe gewann die Rehbusch-Elf mit starken Leistungen die Quali-Runde, zog zu Beginn der Zwischenrunde jedoch erst gegen Kamen (0:3) und anschließend gegen den TuS Wiescherhöfen im Neunmeterschießen den Kürzeren. Gerrit Wiff traf den Pfosten, Yusuf Güney nur die Oberseite der Latte, Niklas Link verschoss.

Die IG Bönen schied dagegen mit nur einem Sieg in fünf Quali-Begegnungen aus. Dennoch wurde es im letzten Spiel für die Mannschaft von Ayhan Sezer noch einmal spannend. Denn es stand das Derby gegen die SpVg an – und die Rehbusch-Elf musste möglichst hoch gewinnen, um die Zwischenrunde zu erreichen. Das gelang dem Bezirksligisten mit einem 4:0. Schon am Samstag hatte die SpVg das Derby mit 1:0 für sich entschieden.

An diesem Wochenende wurden beim Masters nur die Vorrunden in Bönen und Warstein ausgetragen. Am kommenden Wochen sind die anderen acht Hallen an der Reihe. Die Lucky-Loser-Runde wird am 24. Januar in Werl durchgeführt, wo am Tag darauf auch die Endrunde der besten 16 Mannschaften ausgetragen wird. - bob

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