Basketball

Der Vorsprung von Tabellenführer HammStars schmilzt

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Trainer Ivan Rosic

Der Vorsprung der TuS 59 HammStars an der Tabellenspitze ist arg zusammengeschmolzen.  Durch die (44:53)-Niederlage im Nachholspiel der 2. Basketball-Regionalliga beim direkten Verfolger Accent Basket Salzkotten beträgt das Polster nur noch zwei Zähler. 

Salzkotten - Das Rennen um die Meisterschaft ist damit wieder absolut offen. „Aber wir sind immer noch Tabellenführer und haben eiter alles in der eigenen Hand“, gab sich Abteilungsleiter Michael Waszek nach der Partie gelassen.

Es war von Anfang an das erwartet enge Spiel zwischen den beiden Spitzenteams, die sich nichts schenkten und sich in der voll besetzten Halle ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Dass die Gastgeber dabei nach dem ersten Viertel mit 24:19 in Front lagen, kümmerte Waszek zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht. „Salzkotten hat zwar zwei-, dreimal mehr getroffen als wir. Aber so etwas ist im Basketball ja schnell wieder aufgeholt“, sagte der Abteilungsleiter der Hammer, dessen Hoffnungen im zweiten Abschnitt aber zunehmend schwanden.

Zum einen ärgerte er sich über zahlreiche Entscheidungen der Schiedsrichter gegen die HammStars. Zum anderen war die Wurfausbeute der Gäste vor allem von der Freiwurflinie nicht nach Wunsch des Abteilungsleiters. Und so lagen die Accent Baskets, die in dieser Saison vor den heimischen Fans noch keine Partie verloren haben, zur Pause mit 53:44 in Front und steuerten einem weitern Erfolg entgegen.

Denn auch im dritten Durchgang gelang es den Hammern nicht, den Rückstand zu verkürzen. 74:65 hieß es vor dem Schlussviertel für den Tabellenzweiten. Im letzten Abschnitt verkürzten die Gäste den Rückstand zwar noch ein wenig, ernsthaft in Gefahr bringen konnten sie den Sieg der Accent Baskets aber nicht mehr. 96:89 hieß es am Ende für Salzkotten, das nun wieder selbst große Hoffnung hat, am ende Platz eins zu belegen und damit den Aufstieg zu schaffen.

„Wir hingen die ganze Zeit hinterher. Da muss man dann am Ende des Tages auch sagen, dass die Niederlage so in Ordnung geht“, bilanzierte Waszek. „Wir haben einfach zu viele Freiwürfe liegen gelassen. Und wenn man 96 Körbe kassiert, dann ist das auch zu viel. Wie viele eigene Punkte will man denn machen, um dann zu gewinnen?. So war das dann letztlich etwas schwierig.“

Bereits am Samstag sind die Hammer erneut gefordert. Um 18 Uhr treten sie beim Liga-Elften Citybaskets Recklinghausen an und werden dort versuchen, ihren Vorsprung von zwei Punkten auf Salzkotten zu halten.

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