Erstes Testspiel für Hammer Eisbären gegen Herne

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Christoph Ulrich ist am Freitag in der Partie gegen Herne dabei, fehlt aber am Samstag.

Hamm - Es ist das erste Spiel im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison in der 1. Liga West. Und irgendwie ist es auch ein bisschen wie der Beginn einer neuen Ära. Denn wenn die Hammer Eisbären am Freitag (20 Uhr) zu Hause ihren Test gegen den Nord-Oberligisten Herner EV bestreiten, wird die heimische Eishalle am Maximilianpark von der neu gegründeten Hammer Eis eG betrieben.

Die Übernahme des Gebäudes durch die Genossenschaft hatte den Fortbestand des Eishockey-Standortes Hamm gesichert. „Natürlich freuen wir uns, dass alles diesen Weg genommen hat. Es ist eine richtige Aufbruchstimmung da“, sagt Pressesprecher Jan Koch, der sich am Donnerstag noch auf den Weg nach Köln machte, um beim Landesverband (LEV NRW) letzte Formalitäten für die Saison zu erledigen. „So richtig genießen können wir alle das im Moment nicht, weil es einfach noch zu viel zu tun gibt. Wir stehen alle unter Strom.“

Das geht den Spielern nicht anders. „Man merkt bei den Jungs, dass sie es kaum abwarten können“, erzählt Trainer Daniel Galonska. Die gute Stimmung im Team bekam er jüngst beim gemeinsamen Tag an der Wasserski-Anlage in Haaren vor Augen geführt. Nun sei die Vorfreude auf die Begegnungen am Freitag daheim und am Samstag (17 Uhr) in Herne „riesig“. „Das ist natürlich direkt ein guter Gegner, der in der Vorbereitung weiter ist als wir. Aber das ist nicht schlimm“, sagt der Coach. „Das wird uns zeigen, wo wir in etwa sind.“ Seit einer Woche trainieren die Eisbären unter dem Hallendach, zuvor standen vornehmlich Kraft- und Ausdauereinheiten auf dem „Stundenplan“. Gegen Herne soll das Team nun vor allem Spielpraxis sammeln, will Galonska zudem die Zusammensetzung der Reihen testen. Auch an den taktischen Prinzipien möchte er feilen.

Dass der Coach dabei in weiten Teilen auf den Kader der Vorsaison zurückgreifen kann, „erleichtert mir die Arbeit. Die meisten fangen nicht bei null an. Der Stamm ist auf dem Stand, was meine Arbeitsweise und Philosophie angeht. Das ist optimal.“ Allenfalls punktuell werde der Kader noch ergänzt, erklärt derweil Koch. „Zwei, drei Förderlizenzspieler“ habe der Klub noch im Visier, bei der Besetzung der Kontingentstellen will er weiter „nichts überstürzen“.

Verzichten muss Galonska am Freitag auf die beiden Förderlizenzspieler Thomas Verhorst und Frederik Hemeier. Tags darauf fehlen ihm zusätzlich Christoph Ulrich, Kevin Thau und Jonathan Klinke, weshalb Galonska dem Test vor heimischem Publikum eine größere Aussagekraft beimisst.

Zwar öffnet die neue Gastronomie in der Eishalle erst am 12. September, im Außenbereich wird es aber heute an zwei Hütten ein entsprechendes Angebot geben.

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