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Vier Tore von Schutz - Hammer Eisbären feiern ihren fünften Saisonsieg

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Von: Rainer Gudra

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Christopher Schutz erzielte beim Hammer Erfolg in Diez vier Tore.
Christopher Schutz erzielte beim Hammer Erfolg in Diez vier Tore. © Robert Szkudlarek

Nach sieben Niederlagen „am Stück“ haben die Hammer Eisbären wieder einmal gewonnen. Bei der EG Diez-Limburg siegte das Team von Jeff Job am Sonntagabend mit 6:3 (3:0, 1:3, 2:0).

Hamm - Für das Schlusslicht der Eishockey-Oberliga Nord war es vor allem Dank des Vierfach-Torschützen Christopher Schutz erst der fünfte Saisonsieg und eine gute Empfehlung für das Rückspiel an diesem Dienstag in Hamm (20 Uhr). „Insgesamt war der Sieg verdient, weil wir zwei Drittel die bessere Mannschaft waren“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch.

„Ich glaube schon, dass heute was geht“, sagte er bereits nach dem ersten Drittel. Denn das Team von Jeff Job führte mit 3:1 bei der EG, die allerdings mit lediglich elf Feldspielern sehr dünn besetzt war. „Wir machen das trotzdem sehr ordentlich und führen verdient“, bewertete Koch die ersten 20 Minuten, in denen US-Torjäger Christopher Schutz für die Gäste das 2:0 (5., 11.) vorlegte und den Anschlusstreffer durch Kevin Loppatto (18.) mit seinem dritten Treffer genau acht Sekunden vor dem Drittel-ende konterte.

„Ein Tor gut fürs Selbstvertrauen“, meinte Koch, der knapp fünf Minuten nach dem Einstieg in das Mitteldrittel sogar das Tor zum 4:1 durch Kyle Brothers bejubelte. Danach bröckelte die Hammer Dominanz. „Wir waren nicht mehr so präsent, haben Diez mehr Räume gegeben“, meinte Koch, der sich beim Gegentor zum 4:2 darüber ärgerte, dass „wir das völlig verpennt haben“ und der Gastgeber einen Drei-gegen-eins-Konter fahren und durch Nikita Krymskiy vollenden durfte (30.). Der erneute Anschlusstreffer fiel etwas unglücklich, weil der Schuss von Alexander Seifert abgefälscht worden ist.

„Wir müssen den Schalter jetzt wieder umlegen“, forderte Koch vor dem Schlussdrittel. Christopher Schutz tat dies umgehend, erzielte sein viertes Tor zur 5:3-Führung. Und Kyle Brothers machte 45 Sekunden vor Schluss mit dem 6:3 alles klar.

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