Fußball

Vier Abgänge und reichlich Eigengewächse: Wie der Hammer SC oben mitspielen möchte

Christian Lehmkemper, Trainer des Hammer SC.
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Christian Lehmkemper, Trainer des Hammer SC.

Schneller und attraktiver Fußball war in der vergangenen Saison das Markenzeichen des Hammer SC in der Fußball-Kreisliga A (1). Daran will der Trainer anknüpfen.

Hamm - 16 Partien hatte das Team bei Saisonabbruch absolviert und mit 33 Punkten Rang fünf belegt. „Wir hätten unglaublich gerne weitergespielt“, sagt HSC-Coach Christian Lehmkemper, der nun aber in die Zukunft blickt. „Jetzt muss sich jeder in vielen Dingen neu erfinden. Dies macht die Vorbereitung auf die neue Saison nicht einfach – wobei ja niemand weiß, ob diese ohne Verzögerungen starten kann.“ Bereit wäre der HSC, der Dank seines guten Netzwerks gut vorbereitet ist.

Die Personalgespräche am Pilsholz waren bereits mit Beginn der Wintervorbereitung so gut wie erledigt: „So hatten wir schon relativ früh die Mannschaft zusammen. Das gibt uns zumindest in der Hinsicht ein wenig Planungssicherheit.“

Der Großteil bleibt dem HSC erhalten

Die starken Leistungen des Tabellenfünften spiegeln sich im personellen Interesse anderer Vereine wider. Die Tatsache, dass sich beinahe alle Spieler trotz attraktiver Anfragen für den HSC entschieden haben, macht das gesamte Trainer- sowie Betreuerteam daher stolz.

Vier Abgänge muss die Truppe, die in der abgebrochen Saison die viertbeste Offensive aufwies, dennoch verkraften. Neben Defensivakteur Mike Gerling (Hammer SpVg II) müssen ebenso die Offensivspezialisten Louis Bahr (SVF Herringen), Jonas Große-Allermann (TuS Wiescherhöfen) und Dennis Vittinghoff (verletzungsbedingtes Karriereende) ersetzt werden. „Louis ist ein ganz feiner Fußballer. Die entstandene Lücke können aber die jungen Spieler sofort füllen. Mit Jonas verlieren wir zwar einen sehr flexiblen Spieler, können ihn aber durch den nach langer Verletzung zurückkehrenden Dominic Witte ersetzen.“

Der Fokus liegt auf der Nachwuchsarbeit

Die Philosophie, sich auf die eigene Nachwuchsarbeit zu fokussieren, bleibt bestehen. Von diesem Projekt zeigt sich das Trainerteam überzeugt: „Wir sind damit gut gefahren, das Hauptaugenmerk auf die Jugend zu legen. Und dabei dürfen wir uns auf gute Jungs freuen, die alle das Potenzial besitzen, in der A-Liga zu bestehen. Wir wissen, dass jeder junge Spieler Zeit und Unterstützung benötigt. Aber beides ist bei uns mehr als gewährleistet.“

Mit Nick Tillmann, Paul Weischer, Paul Uthmeier, Lennard Kiene und Benjamin Achtelink werden fünf A-Jugendliche die Chance im Seniorenbereich erhalten. Neben den jungen Akteuren braucht es aber auch an Erfahrung im Kader. Daher sollen noch zwei externe Neuzugänge zum HSC stoßen. Ziel des HSC ist es dann, „wieder im oberen Drittel mitzuspielen. Wir wollen weiterhin für offensiven Fußball stehen, um dann in ein bis zwei Jahren vielleicht noch größere Ziele aufzustellen.“

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